Forschung -

1. Digitaler Gesundheitspreis Zweiter Platz für Forschungsprojekt TelePark

TelePark soll Parkinsonpatienten durch Telemedizin unterstützen. Ausgeschrieben von Novartis und Sandoz/Hexal wurde der Digitale Gesundheitspreis in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben.

Themenseiten: Auszeichnungen & Awards und E-Health

Termine bei Spezialisten sind für Parkinsonpatienten etwa alle sechs Monate vorgesehen. TelePark soll mittels Telemedizin engmaschigere Kontrollen bieten. Dafür wollen die Forscher mithilfe moderner Sensortechnik, z.B. in speziellen Socken, Bewegungssensoren und Smartphones, Daten aus dem Alltag der Patienten sammeln. Die Auswertung der Daten würde Komplikationen frühzeitig erkennbar machen. Neben der Früherkennung sollen zusätzliche Betreuungsangebote, wie Videosprechstunden, Medikamentenpläne und Übungsempfehlungen das fertige Produkt abrunden.

„Es ist unser Ziel, daraus einen Mehrwert für die Betreuung von Patienten zu ziehen. Die Nutzung dieser Technologien wird in Zukunft maßgeblich zur Versorgungsqualität beitragen”, sagt Prof. Dr. Karol Kozak, der für das Projekt TelePark am Institut für Angewandte Informatik (InfAI) verantwortlich ist.

15.000 Euro für die weitere Forschung

Das Forschungsprojekt wird in Kooperation mit der intecsoft Medical GmbH & Co. KG, der Technischen Universität Chemnitz, unter der Leitung der Technischen Universität Dresden durchgeführt. Das Preisgeld für die Zweitplatzierten des 1. Digitalen Gesundheitspreises betrug 15.000 Euro. Bis voraussichtlich Ende 2020 soll TelePark abgeschlossen sein.

© hcm-magazin.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen