Aus dem Markt -

Zehn Kriterien für professionelle Dienstplanung

Der Markt für Software zur Dienstplanung hat sich drastisch verändert. Das Thema ist so komplex, dass bei Programmpaketen die Personaleinsatzplanung oft auf der Strecke bleibt und somit auch die individuellen Bedürfnisse von Trägern und einzelnen Häusern. Neben den Basisanforderungen gibt es weitere wichtige Features. Diese sollen beim Erwerb eines Dienstplanungsprogramms als Entscheidungshilfe dienen.

Anbieter

Besondere Kompetenzen und Erfahrungen im Klientensektor sind beim entwickelnden Anbieter ein Muss. Nur durch die Weiterentwicklung der Software in einem stabilen und technisch versierten Unternehmen ist eine dauerhafte Partnerschaft mit stets aktualisierten Service- und Supportleistungen möglich.

Anwenderrelevanz

Das Programm muss aktuellen und mittelfristig zu erwartenden Anforderungen der Organisation entsprechen und dabei individuell auf spezifische Entwicklungen anpassbar sein.

Oberfläche

Modernität, intuitive Menüführung und diverse Einstellungs- sowie Planungsmöglichkeiten sind Pflicht. Die gesamte Struktur eines Trägers muss mit allen Ebenen realitätsgetreu und mit individuellen Tarifeinstellungen innerhalb der Ebenen darzustellen sein. Wegen der fast täglich auftretenden Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Situationen sowie den daraus folgenden Auswirkungen auf den Personalbedarf muss das Programm automatisch notwendige Anpassungen realisieren.

Datenbank

Sie verdient ein besonderes Augenmerk. Der Aufbau einer Client-Server-Lösung als Drei-Schicht-Architektur mit moderner Oracle, MS SQL-Server oder alternativer Datenbank verspricht sicheres Arbeiten unabhängig von der Zahl der User oder der Datensätze.

Hauptbild

Seine Darstellungen müssen spezifisch und in verschiedenen Formen möglich sein, auch für individuelle Gegebenheiten. Anzahl und Inhalte der Zeilen und Spalten sollten sich verändern lassen. Die an der Uhrzeit orientierte Einsatzplanung darf sich nicht nur auf die Besetzung von Schichten, sondern auch flexibel auf die von Aufgaben oder Bereichen beziehen. Das differenzierte Planen, Bewerten und Abrechnen von Überstunden und Bereitschaften ist zu erwarten.

Kopplung

Die direkte Kopplung von tagesaktuellem Pflege- mit dem notwendigen Personalbedarf ist ein weiterer Pflichtpunkt. So ist nach der Erfassung vorhandener Pflegestufen sofort der tagesrelevante Pflegebedarf zu ermitteln. Dieser wird mit den geplanten Zeiten verglichen und bei Bedarf korrekt angepasst. Weitere Optimierungsfunktionen sollten vorhanden sein, um den Planungsprozess nachhaltig zu unterstützen. Dabei wird die aktuelle Dienstlegende nach Optimierungspotenzialen untersucht, neu errechnet und an die Erfordernisse der Einrichtung angepasst.

Individuelle Druckformulare

Trotz standardisierter Vorgaben verlangen Einrichtungen nach eigenen Gestaltungsmerkmalen. Eine moderne Software darf dazu erweiterte Varianten anbieten.

Statistische Auswertungen

Sämtliche für das Controlling notwendigen Statistiken muss das Programm extrahieren. Aus der administrativen Datenflut sind die notwendigen Fakten bereitzustellen. Informationen sind intelligent zu filtern und in einen Anwender orientierten Kontext zu bringen. So wird das Personalmanagement mit strategischen Auswertungs- und individuellen Planungsinstrumenten versorgt. Ein Programm sollte zudem in der Lage sein, jede Statistik auf Stations-, Bereichs-, Klinik- oder Trägerebene zu erstellen.

Sinnvolle Ergänzungsprodukte

Zusätzliche Features für die Zeiterfassung und Schnittstellen zu gewünschten Lohn- und Gehaltsabrechnungen gehören ebenfalls zu einem professionellen Programm.

Servicerelevante Aspekte

Eine kostenlose Teststellung ist wünschenswert. Bei international aufgestellten Trägern sollte das Programm für verschiedene Länder einsetzbar sein. Ein automatischer Download-Service ist zeitgemäß. Und: Ein positives Preis-Leistungs-Verhältnis spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

Weitere Informationen unter www.geocon.de

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