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Das Konzept der Atos-Kliniken Wie Ärzte als Gesellschafter im Netzwerk Karriere machen können

Wie geht es nach der medizinischen Karriere weiter? Nachfolge suchen, mehr operieren oder sich einem Verbund anschließen? Diese Herausforderung haben die Atos-Kliniken erkannt und bieten die Möglichkeit als Gesellschafter tätig zu werden.

An acht Klinikstandorten verteilt auf ganz Deutschland operieren aktuell 170 Ärzte, 36 davon zählen laut Focus Liste zu den besten in ganz Deutschland. Auch aus einer wirtschaftlichen Perspektive betrachtet, bietet die Klinikkette Ärzten Möglichkeiten, die weit über ihr klassisches Berufsbild hinaus gehen: den Teilhaber oder die Teilhaberin. Genau deshalb kommen viele ausgezeichnete Orthopäden zu Atos. Zahlreiche Ärzte und Ärztinnen sind auch bereit, in diese Klinikkette zu investieren, entweder bei der Holding, oder aber als Teilhaber an einer der Atos-Kliniken selbst.

Das Modell Rückvergütung

Wer sich an der Atos-Gruppe mit Sitz in München beteiligt, folgt in der Regel dem „Modell Rückvergütung“. Ein Mediziner, der sich an der Dach-Gesellschaft beteiligt, teilt einen Glauben an unser Geschäftsmodell, die Spezialisierung unserer Mediziner und auch die wirtschaftlichen Vorteile, welche ein Verbund gegenüber Einzelkliniken mit sich bringt. Aus unternehmerischer Sicht ist an diesem Modell interessant, dass wir honorieren können, wenn jemand – unabhängig vom Alter – Teil von Atos bleiben will.

Von dieser Konstellation profitieren die angestellten Ärzte und Pfleger wie auch die Geschäftsführung: Für Mediziner und Angestellte, die täglich am OP-Tisch stehen, wird so ein optimales Arbeitsumfeld geschaffen, da „ganz oben“ einer von ihnen sitzt und ihre Interessen vertritt. Die Geschäftsführung profitiert von diesem neu gewonnenen Ansehen in der Belegschaft und verbessert so den Team-Spirit und die Identifikation der Angestellten mit der Firmen-Brand. Bei neuen Gesellschaftern wird im Vorfeld abgeklopft, ob sie das Klinik-Konzept proaktiv mittragen und nicht nur an kurzfristigen Gewinnen, sondern an einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung interessiert sind.

Involviert im alltäglichen medizinischen Geschehen bleibt, wer sich auf das „Modell klassischer Klinik-Gesellschafter“ einlässt. Diese Beteiligung eröffnet großen Gestaltungsspielraum, wenn es um die eigene Tätigkeit als Arzt oder aber die der Klinik-Angestellten geht.

Wirtschaftlich mitdenken

Für die Klinik heißt das, dass die Gesellschafter nicht nur wirtschaftlich, sondern auch fachlich und wissenschaftlich am Puls der Zeit agieren. Sie erkennen Innovationen, neue Techniken und Trends, können aber auch gefährliche Entwicklungen oder fachliche Sackgassen erahnen und in ihren Entscheidungen berücksichtigen. Je nach Beteiligungsverhältnis ist für die Einflussnahme der Ärzte bei diesen strategischen Entscheidungen aber auch ein wirtschaftlicher Mehrheitseigner vonnöten, der eindeutig die fachliche Kompetenz der Ärzte anerkennt. Bei Atos ist das eindeutig der Fall.

Für den Mediziner hat das Wohl der Patienten die höchste Priorität. Als Teilhaber einer Klinik kann er diese Priorität an oberster Stelle platzieren und vertreten. Im Atos-Netzwerk hat in dieser Angelegenheit der Arzt das letzte Wort. Falls z.B. beim Einkauf von Prothesen abgewogen werden muss, ob das günstigere Modell bestellt oder der teureren Empfehlung der Fachkraft gefolgt werden soll, wird bei Atos auf den Arzt oder die Ärztin gehört.

Wer sich als Gesellschafter in eines der Modelle einbringen möchte, braucht ein hohes kaufmännisches Interesse und muss auch ein gewisses Maß an Risikobereitschaft mitbringen. Gesellschafter sind nicht nur an den Erfolgen beteiligt, sie tragen auch die Misserfolge mit.

Auch wenn die Atos-Gruppe dauerhaft eine gewisse Größe nicht überschreiten möchte, besteht durchaus noch Wachstumspotenzial: Um das Netz noch etwas engmaschiger zu knüpfen, hat Atos Frankfurt und Berlin als weitere Standorte im Blick. Außerdem ist die ambulante Orthopädie ein Thema für die Gruppe.

Weitere Informationen zur Atos-Gruppe finden Sie mit einem Klick hierauf.

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