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contec-Vergütungsstudie 2018 Was verdient das Top-Management?

Die contec-Vergütungsstudien geben seit 2004 Orientierung für markt-, funktions- und leistungsgerechte Gehälter in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Damit will die contec GmbH gemeinsam mit Prof. Dr. Gabriele Moos, RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz, und dem IEGUS – Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft zu mehr Transparenz über die Vergütungsstrukturen in der Branche beitragen. Die Teilnahme ist noch bis zum 16. Dezember möglich.

Die contec-Vergütungsstudie 2018 fokussiert erneut das Top-Management der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: Geschäftsführungen und hauptamtliche Vorstände.  

Die Studie deckt branchenübliche Vergütungsstrukturen auf, an denen sich die Angemessenheit und Wettbewerbsfähigkeit von Vergütungen bemessen lässt. Die Teilnehmer können sich persönlich daran vergleichen: Sie erhalten eine Übersicht zu den wichtigsten Ergebnissen sowie einen Rabatt von 50 Prozent auf den Erwerb der detaillierten Studie mit allen Ergebnissen. Die Teilnahme ist bis zum 16. Dezember 2018 unter www.contec.de/verguetung2018 möglich.

Abgefragt werden vergütungsrelevante Merkmale, u.a.

  • die Höhe und Zusammensetzung der Vergütung bzw.
  • welche nicht monetären Faktoren Bestandteil der Vergütung sind sowie
  • Fragen zur Unternehmensgröße etwa nach Umsatz und Anzahl der Mitarbeitenden und
  • konkrete Tätigkeitsfelder in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und
  • Angaben zu Alter, Geschlecht, Befristung und Betriebszugehörigkeit.

Rückblick auf die Studie 2016

Die letzte contec-Vergütungsstudie 2016 konzentrierte sich erstmals auf das Top-Management und zeichnete die Vergütungsstrukturen in der Branche transparent beispielsweise im Zusammenhang mit der Anzahl der Mitarbeitenden und dem Umsatzvolumen nach. Folgendes hat sich gezeigt: Im oberen Einkommensbereich ist die Varianz der Vergütung gemessen an der Unternehmensgröße am höchsten. Das heißt: Unter vergleichbaren Bedingungen werden sehr unterschiedliche Einkommen erzielt. Im internen Branchenvergleich gehören Vorstände und Geschäftsführungen von Kliniken und Krankenhäusern zu den Top-Verdienern (siehe Grafik). Dort werden auch die höchsten variablen Vergütungsbestandteile erzielt.

Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt auf, dass Frauen auch in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft im Durchschnitt eher eine geringere Vergütung als ihre männlichen Kollegen mit vergleichbaren Positionen erhalten. Bereits der geringere Anteil der teilnehmenden Frauen machte darüber hinaus deutlich, dass auch in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft das Top-Management vornehmlich von Männern dominiert wird.

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