Lesetipps -

Lesetipp Vorbeugen gegen Burnout

Dieter Brendt erklärt in seinem neuen Buch, wie Mitarbeiter und Führungskräfte in Heil-, Pflege- und Betreuungsberufen Burnout vorbeugen können.

Gerade in den Gesundheitsberufen ist ein hoher Anstieg psychischer Erkrankungen zu beobachten. Das schreibt der Autor Dieter Brendt in seinem Buch „ Stressfreie Selbstorganisation zur Burnoutvermeidung. Der Regelkreis des Selbstcoachings für Heil-, Pflege- und Betreuungsberufe“. Das Buch ist in diesem Jahr (2019) beim expert verlag erschienen. Als eine wesentliche Ursache sieht Brendt den „Pflegenotstand“.

Coach und fiktive Teilnehmer führen den Leser durch das Buch

Das Buch gliedert sich in neun Kapitel und drei Zusatzkapitel (Literaturverzeichnis, Anhänge und Autorenprofil). Dabei beschreibt Brendt im ersten Kapitel, was auf den Leser zukommt und wie sein Buch aufgebaut ist. Er erläutert u.a. auch, dass jedes Kapitel in sich geschlossen ist. Am Ende der Einführung erklärt er die Rolle des fiktiven Teilnehmers (TN) und des Coaches, der als tätiger Autor (BT) fragen vom fiktiven Teilnehmer beantwortet beantwortet. Diese zwei Charaktere ziehen sich durch das gesamte Buch.

Das Buch lässt sich in verschieden Abschnitte gliedern:
  • Einführung (Kapitel eins),
  • Grundlagen und Erfahrungen des Coaches zum Thema Zeitmanagement ( Kapitel zwei),
  • Regelkreis des Selbst-Coachings ( Kapitel drei bis sieben),
  • Grundlegendes zum Thema Stressmanagement (Kapitel acht) sowie
  • Grundlegendes zum Thema Burnout (Kapitel neun).

Die Fakten, Fragen und Beispiele stammen dabei aus dem Arbeitsalltag des Autors, wodurch er einen guten Praxisbezug herstellt.

Der Inhalt

Inhaltlich deckt der Diplompsychologe die Themen Burnout und Stressmanagement ab. Dabei helfen im Elemente wie

  • Diagramme und Kurven,
  • Selbsttests,
  • allgemeine Methoden,
  • Tabellen (zum Ausfüllen),
  • Grafiken,
  • Checklisten sowie
  • Tipps.

Brendt beschäftigt sich z.B. mit dem Regelkreis des Selbst-Coachings, der folgende Schritte enthält:

  • Ziele setzen,
  • Planen,
  • Entscheiden,
  • Ausführen sowie
  • Kontrollieren.

Jedem Punkt widmet er ein einzelnes Kapitel.

Fazit

Die einzelnen Kapitel des Buches sind in sich geschlossen, trotzdem kann man nicht einfach mal schnell querlesen. Neben komplizierten Sachverhalten, die nicht auf den ersten Blick erkenntlich sind, muss sich der Leser auch an die Sprache gewöhnen, die dem Standard wissenschaftlicher Arbeiten entspricht. Lange, verschachtelte Sätze vermitteln die Inhalte oft erst beim zweiten oder dritten Leseversuch. Die Konversationen zwischen TN und BT wirken meist steif. Als Leser hat man den Eindruck, man wäre ein außenstehender Beobachter einer Dokumentation. Das Buch enthält gute Ansätze und Theorien, die jedoch Zeit beanspruchen, um sie vollständig zu verstehen. 

 

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