Apps auf Rezept Viele (Kommunikations-)Wege führen zum Ziel

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Digitalisierung

Um die DiGA, deren Nutzung und Vorteile obtimal zu bewerben, gilt es, eine digitale Patienten- und Ärzte-Journey effektiv und nachhaltig aufzubauen. Folgende fünf Tipps helfen dabei:
  • Heterogene Zielgruppenstruktur beachten: DiGA adressieren nicht nur den Endverbraucher, sondern auch Ärzte, Apotheker sowie Vertreter der Krankenkassen.
  • Bedürfnisse einzelner berücksichtigen: Ärzte brauchen kompakte, zielgerichtete Informationen, für Patienten steht Bequemlichkeit, aber auch eine emotionale Ansprache im Fokus. Transparenz im Hinblick auf den Datenschutz und der größtmögliche Verzicht auf Bürokratie betrifft alle.
  • Nutzwert herausstellen: Wenn allen Stakeholdern klar ist, welche persönlichen Vorteile sie aus der Anordnung bzw. Verwenung der App ziehen, führt dies nachhaltig zu breitem Erfolg. Bestes Beispiel: Die Corona-Warn-App. Je mehr mitmachen, desto zielführender.
  • Mehr als nur informieren: Spezifische Content-Plattformen und Online-Communities rund um die DiGAs bzw. die jeweilige Diagnose sind besonders wertvoll für alle. Patienten tauschen sich dort mit Gleichgesinnten aus. Ärzte können ihre Patienten an neutrale Inhalts- und Ratgeber-Angebote oder Foren verweisen.
  • Digital und Mobile first – aber nicht ausschließlich: Mithilfe einer omnichannel Strategie erreicht die Kommunikation auch all diejenigen, die nicht als Digitale Natives geboren wurden. Etwa über Infobroschüren rund um die App, die beim Arzt ausliegen.