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Der Tag danach Verkaufen, tauschen oder gleich entsorgen? Ein Guide für ungeliebte Geschenke

Alle Jahre wieder landen nett gemeinte, aber ungewollte Präsente unter dem Weihnachtsbaum. Was kann man tun, wenn Familie und Freunde – zumindest in den eigenen Augen – wieder daneben gegriffen haben?

Wohin mit dem Schnickschnack, den man nicht braucht oder den man bereits besitzt? Im Folgenden haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengefasst, wie Sie ungeliebte Geschenke effizient und sinnvoll loswerden können.

Spenden: Des einen Freud, des anderen Leid. Die wohl schönste aber oft vergessene Art, einen neuen Platz für Geschenke zu finden, ist die Spende. SOS-Kinderdorf, UNICEF oder die Arche werben zwar schon in der Vorweihnachtszeit für Spenden. Sach- und Geldbeiträge sind jedoch immer willkommen. Am besten informieren Sie sich regional, wo ihre Unterstützung am meisten gebraucht wird. Über ungeöffnete Beauty-Produkte von Shampoo über Körperpflege bis hin zu Make-up freuen sich übrigens ganz besonders Frauenhäuser.

Online verkaufen: Wenn Sie die Geschenke lieber verkaufen möchten, befinden Sie sich in guter Gesellschaft: Die Bitkom fand heraus, dass rund 10 Millionen Deutsche nach Weihnachten planen, unerwünschte Geschenke online zu verkaufen. Aber welche Plattform eignet sich für welches Geschenk?

  • Über momox.de finden v.a. Bücher, Spiele oder DVDs ein neues Zuhause. Nutzer geben einfach die ISBN-Nummer der Produkte ein und erfahren, was momox Ihnen dafür bietet.
  • zoxs.de wurde dieses Jahr von CHIP beim Test von Online-Ankaufportalen zum Sieger gekürt. Hier werden Sie alle mögliche Hardware los, von Tablets und Spielkonsolen über Digitalkameras bis hin zu Notebooks.
  • Auf der Secondhand-Plattform Kleiderkreisel wird Mode gekauft, verkauft, getauscht und verschenkt. Kleiderkreisel ist ideal für geschenkte Kleidung, die man nicht tragen möchte.
  • Mit der Flohmarkt-App Shpock können Sie die Geschenke an Käufer in Ihrer Nähe loswerden. Verkauft werden „schöne Dinge“ in unterschiedlichen Kategorien, z.B. Wohnen&Garten oder Elektronik.
  • Das Nonplusultra beim Verkauf von Geschenken im Internet ist und bleibt Ebay. Am ersten Weihnachtsfeiertag wird die Plattform regelrecht von Produkten überschwemmt. Laut Unternehmen irren sich die Geschenkegeber v.a. bei Musik, Filmen und Spielen.
 

Umtauschen oder zurückgeben, auch ohne Kassenzettel: Beim Umtausch sind die Beschenkten oft auf die Kulanz des Handels angewiesen. Können Preisschild und Etiketten vorgelegt werden, beträgt die Rückgabefrist im Geschäft regulär 14 Tage. Oft lässt sich aber auch nach der Frist noch etwas drehen, die Konkurrenz aus dem Internet macht es möglich.

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