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Allensbacher K.O.M. GmbH Verbesserte Resilienz sorgt für Freiräume

Die Allensbacher K.O.M. GmbH und die Universität Konstanz haben die Auswirkungen der zunehmenden psychischen Belastung von Mitarbeitern in Krankenhäusern untersucht. Die Studie wird nun im Bundesgesundheitsministerium in Berlin vorgestellt.

„In der Studie haben wir die Auswirkungen der zunehmenden psychischen Belastung von Mitarbeitern in Krankenhäusern in Deutschland und der Schweiz untersucht und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für eine Resilienz orientierte Führung als Organisationsstrategie im Gesundheitswesen abgeleitet“, fasst Winfried Neun, geschäftsführender Gesellschafter der Allensbacher K.O.M. GmbH, die Studienergebnisse zusammen.

Mit einer effektiven und an der Stärkung der Resilienz orientierten Führung ließen sich Freiräume erschließen, um Patienten besser zu versorgen und einem reibungsloseren Ablauf garantieren zu können. So könnte sich die ständige Belastung der Mitarbeiter verringern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen K.O.M.-Studie, die in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz erstellt wurde.

Seit Jahren werden auch in Gesundheitseinrichtungen steigende Fallzahlen bei Arbeitsunfähigkeitstagen und Erwerbsminderungsrenten im Bereich der psychischen Erkrankungen festgestellt. Gesundheitsförderung dürfe sich daher nicht nur auf die körperliche Gesundheit beschränken. Psychische Belastungsfaktoren würden eine zunehmend bedeutendere Rolle im Zusammenhang mit Leistungsfähigkeit und Gesundheit spielen.

„Viele Krankenhäuser sind nicht in der Lage, psychische Belastungen der Mitarbeiter zu erkennen und darauf adäquat zu reagieren. Besondere Mängel bestehen v.a. in der noch sehr geringen Unterstützung der psychisch belasteten Mitarbeiter durch die Gesundheitseinrichtungen“, beurteilt Neun ein Ergebnis der Studie.

Immer mehr Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen

Unterstützt werden die Ergebnisse der K.O.M.-Studie durch aktuelle Auswertungen der DAK Gesundheit. Demnach führen psychische Erkrankungen häufig zu überdurchschnittlich langen Krankschreibungen von Arbeitnehmern. So nehmen sowohl die Anzahl der AU-Tage als auch der AU-Fälle zu. Neurotische Belastungsstörungen und Affektive Störungen dominieren hier mit über 88 Prozent. Anpassungsstörungen und Depressionen haben die höchsten Steigerungsraten im Fehltagevolumen. Der Anstieg der Fehltage wegen psychischen Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt.

Resilienz für Ihr Unternehmen

Eine, durch die K.O.M GmbH konzipierte DAK Veranstaltungs-Reihe „Resilienz für Ihr Unternehmen“ soll Arbeitgeber zusätzlich unterstützten. Dafür wurden DAK-Mitarbeiter zu sogenannten „Resilienz-Coaches“ ausgebildet.

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