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Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. Verband setzt weiteren Impuls zur Digitalisierung in der Pflege

Unter dem Titel „Digitalisierung und Gesundheitswirtschaft: Wie wird Pflege digital fit?“ richtet der Bundesverband Gesundheit-IT gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit eine Veranstaltung in der Formatreihe „Zukunft.Gesundheit.Digital“ aus. Fokus: Wie wird Pflege digital fit?

Themenseite: Digitalisierung

"Als ein dynamischer Prozess birgt die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung Potenziale, mit denen auch den Herausforderungen in der Pflege begegnet werden kann. Durch den Einsatz von IT können Pflegekräfte unterstützt und entlastet werden, um sich auf ihre eigentliche Hauptaufgabe, nämlich die Pflege von Menschen, konzentrieren zu können." So heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des bvitgs. Allerdings braucht man Antworten auf folgende Fragestellungen:

  • Welche Möglichkeiten können aber dabei sinnvoll und zielgerichtet in den Pflegebetrieben eingesetzt werden?
  • Welche zusätzlichen Kompetenzen brauchen dann Pflegekräfte, um die Chancen der Digitalisierung in ihrem Arbeitsbereich nutzen zu können?
  • Welche Rahmenbedingungen seitens der Politik bedarf es, damit Digitalisierung in der Pflege auch nachhaltig Einzug hält?

Darüber diskutierten Entscheider aus dem Gesundheitswesen bei der Kooperationsveranstaltung „Digitalisierung und Gesundheitswirtschaft: Wie wird Pflege digital fit?“ zwischen dem Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit im Berliner Habel am Reichstag am 20. November 2018.

„Allein durch den Verzicht auf papiergebundene Prozesse und die Abbildung von Pflegeleistungen in der elektronischen Patientenakte können Pflegekräfte grundlegend entlastet werden. Voraussetzung für die Schaffung von digitaler Arbeitserleichterung in der Pflege sind jedoch Investitionen in die digitale Infrastruktur von Pflegeeinrichtungen und Kliniken, die Einbeziehung der Anbieter von Gesundheits-IT in die Ausgestaltung interoperabler Prozesse sowie ein festes Datum für den Anschluss der Pflege an die Telematikinfrastruktur. Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) ist dabei ein erster Schritt. In Zukunft bedarf es jedoch noch weiterer legislativen Weichenstellungen“, so Sebastian Zilch, Geschäftsführer des bvitg.

Die „Zukunft.Gesundheit.Digital“-Veranstaltung bildete für den Verband nach eigenen Angaben den passenden Rahmen für eine konsequente Fortführung der aktuellen Diskussionen und markierte so einen weiteren Meilenstein der Bemühungen des Verbandes für die Digitalisierung in der Pflege. Neben der Darlegung der Möglichkeiten, aber auch Anforderungen im Einsatz von IT, war auch die digitale Kompetenz der Pflegekräfte ein großes Thema.

Weitere Fakten und Meinungen zur Digitalisierung in der Pflegekönnen auch in dem zur Veranstaltung zugehörigen Trendbrief nachgelesen werden.

Über Zukunft.Gesundheit.Digital

Der Megatrend Digitalisierung fordert die Wirtschaft und Gesellschaft fundamental heraus. Vor diesem Hintergrund hat der bvitg unter der Überschrift „Zukunft.Gesundheit.Digital“ im Herbst 2016 einen gesellschaftspolitischen Dialog im exklusiven Rahmen gestartet. Vertreter aus der Politik, Selbstverwaltung, Wissenschaft, Industrie und anderen relevanten Bereichen im Gesundheitswesen sollen darin aktuelle und zukunftsweisende Themen diskutieren.

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