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Mecklenburg-Vorpommern Unimedizinen bieten Ost-West-Angleichung an

In den Tarifverhandlungen für die 6.000 Beschäftigten der Universitätsmedizinen Rostock und Greifswald bieten die Arbeitgeber eine höhere Vergütung an.

Wie beide Häuser am Mittwoch, 19. April 2019, mitteilten, wollen sie die Einigung des bundesweit gültigen Flächentarifvertrags der Landesbediensteten im Kern übernehmen. Sie seien bereit, es bei der 39-Stunden-Woche zu belassen, während sonst die 40-Stunden-Woche gelte. Zudem wollten sie den Bediensteten eine höhere Jahressonderzahlung gewähren. Die Sonderzahlung habe die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gefordert und an die Bedingung geknüpft, dass sie nur Gewerkschaftsmitglieder in voller Höhe erhalten.

Wie die Universitätsmedizinen weiter mitteilten, hat die von ver.di geführte Tarifkommission dem Angebot bisher nicht zugestimmt. Bei der Gewerkschaft war am Mittwoch laut dpa zunächst niemand zu einer Stellungnahme zu erreichen.

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