Förderung Unimedizin Rostock erhält 4,5 Millionen Euro für Digitalisierung

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Stefanie Drese, Gesundheitsministerin für Mecklenburg-Vorpommern, überreichte der Unimedizin Rostock drei Fördermittelbescheide aus dem Krankenhauszukunftsfonds.

Unimedizin Rostock
Übergabe der Fördermittelbescheide vor dem zentralen Neubau der Unimedizin Rostock (v.l.): Prof. Emil Reisinger, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Dekan Unimedizin, Prof. Christian Junghanß, kommissarischer Ärztlicher Vorstand Unimedizin, Gesundheitsministerin Stefanie Drese, Christian Petersen, Kaufmännischer Vorstand Unimedizin, Thomas Dehne, Leiter Geschäftsbereich IT Unimedizin, Julian Barlen, SPD-Fraktion MV, Annett Laban, Pflegevorständin Unimedizin. – © Unimedizin Rostock

Digitale Lösungen im Krankenhaus sparen Zeit, erhöhen die Patientensicherheit und verbessern die Patientenversorgung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Bereichen. Mit mehr als vier Millionen Euro unterstützen wir deshalb den Aufbau einer E-Health-Plattform in der Universitätsmedizin Rostock. Das Patientenportal wird u.a. ein durchgängig digitales Aufnahme- und Entlassungsmanagement beinhalten“, erklärte Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport. Weitere 360.000 Euro stehen für die Einrichtung eines durchgehend digitalen Dokumentationssystems für Pflege- und Behandlungsleistungen zur Verfügung. Aufwändige Prozesse im Klinikalltag könnten so optimiert werden.

Im Zuge der E-Health-Plattform und des digitalen Dokumentationssystems sollen beispielsweise auch ein digitales Medikationsmanagement sowie Portale für die Kommunikation zwischen Klinik und Patientinnen und Patienten geschaffen werden.

Christian Petersen, Kaufmännischer Vorstand der Unimedizin Rostock, nahm die Bescheide entgegen: „Für die Zusage sind wir sehr dankbar, denn wir haben in Sachen Digitalisierung viel vor und wichtige Projekte sind bereits in der Vorbereitung weit vorangeschritten. Wir setzen stark auf einen mobilen Ansatz. Das heißt, die Anwendungen sind für den Arzt oder die Pflegekraft direkt über Tablet oder Smartphone am Krankenbett sowie für die Patienten in der Häuslichkeit nutzbar.“