Recruiting-Kampagne Unikliniken werben um Intensivpflegende

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Fachkräftemangel

Die neue Recruiting-Kampagne der Universitätskliniken „Auf den Punkt:Intensiv“ will mit den Motiven direkt und authentisch werben, um Intensivpflegende für den Job an einer Uniklinik zu begeistern.

Recruiting-Kampagne Intensivpflegende, Auf den Punkt:Intensiv
Um Personal für die Intensivpflege an den Unikliniken zu gewinnen, sind Motive mit Sprüchen wie dieser entstanden: „Nur Superhelden retten alleine. Wir setzen auf Teamwork.“ – © VPU

„Wir haben uns vorher sehr genau angeschaut, was Intensivpflegende von den Unikliniken erwarten und natürlich auch, was wir ihnen Besonderes bieten können“, sagt Torsten Rantzsch, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU), der die Kampagne initiiert hat. Neben den Besonderheiten der Pflege in der Universitätsmedizin, die Krankenversorgung mit Forschung und Lehre vereint, ginge es auch um den besonderen Anspruch und die emotionalen Herausforderungen.

Fachkräfte auf Social Media anwerben

Das Ergebnis sind zehn Motive mit Slogans wie „Nur Superhelden retten allein. Wir setzen auf Teamwork“ oder „Zwischen Leben und Tod. Und darüber hinaus“, die nun über Social Media Advertising (Ads) sowie die Kanäle der Universitätskliniken und der Verbände verbreitet werden. Verlinkt sind sie mit der Landingpage www.intensiv-job.de, auf der die Bewerberinnen und Bewerber ihre Suche nach Stellen in der Intensivpflege an den Unikliniken starten können.

Unterstützt wird die Kampagne vom Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD). „Die Corona-Pandemie macht deutlich, was Intensivpflegekräfte gerade in der Unimedizin leisten. Die Unikliniken haben ein Viertel aller Intensivpatientinnen und -patienten versorgt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein sehr intensiver Job mit hoher Verantwortung. Die Unikliniken stellen sich der Herausforderung des Pflegkräftemangels mit kreativen Ideen, um Menschen für die Pflege zu begeistern“, sagt Professor Jens Scholz, 1. Vorsitzender des VUD.