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University Center for Digital Healthcare Uni Frankfurt gründet Zentrum für digitale Gesundheitsversorgung

Das Universitätsklinikum Frankfurt und der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität haben das University Center for Digital Healthcare (UCDHC) ins Leben gerufen. Ziel des Zentrums ist es, das Potenzial der digitalen Gesundheitstechnologie optimal auszuschöpfen.

Topic channels: Personalisierte Medizin und Fusion & Kooperation

Um Patientinnen und Patienten bestmöglich behandeln zu können, ist es erforderlich, dass deren Gesundheitsdaten zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind um Ärztinnen und Ärzte bei Ihren Entscheidungen zu unterstützen. Drei Einrichtungen der Frankfurter Universitätsmedizin haben sich zusammengeschlossen und das UCDHC gegründet:

  • die Stabsstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung
  • das Dezernat Informations- und Kommunikationstechnologie
  • und die Medical Informatics Group

Hier sollen Expertisen zusammengeführt, Innovationen mitgestaltet und umgesetzt werden. Eine datengesteuerte Gesundheitsversorgung ist Grundlage für eine sichere und personalisierte Patientenbetreuung. "Wir setzen im UCDHC auf ihre Expertise und das enorme Potenzial der Digitalisierung, um die Patientenversorgung weiter zu verbessern. Der digitale Wissenstransfer zwischen allen, die an der Behandlung der Patientinnen und Patienten beteiligt sind, fördert die Sicherheit und den Erfolg von Therapien", erklärt Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Universitätsklinikum Frankfurt.

Drei Schwerpunkte

Das UCDHC wurde als Zentrum mit drei Schwerpunkten gegründet: Planung und Umsetzung einer digitalen Strategie für die Universitätsmedizin Frankfurt, Initiativen und angewandte Projekte im Bereich der Medizinischen Informatik und die Aus- und Weiterbildung von IT-Personal in diesem Bereich.

Im UCDHC soll die Arbeit der Stabsstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung (ID) mit dem Dezernat Informations- und Kommunikationstechnologie (DICT) und der Medical Informatics Group (MIG) miteinander verzahnt werden.

Jeweils zwei der tragenden Einrichtungen sind für einen Schwerpunkt verantwortlich. "Wir sehen unsere Aufgaben darin, im kontinuierlichen Austausch mit Fachgesellschaften und Verbünden aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung zu verfolgen, innovative kommerzielle Angebote zu bewerten und Kooperationen zu realisieren", sagt Dr. Michael von Wagner, Geschäftsführender Direktor des UCDHC und Leiter der Stabsstelle ID. Die Stabsstelle ID engagiert sich zusammen mit dem DICT im Schwerpunkt digitale Strategie.

Komplexe Algorithmen für die Gesundheitsversorgung

Die Etablierung der zweiten Säule, Initiativen und angewandte Projekte im Bereich der Medizinischen Informatik, verfolgt die Stabsstelle zusammen mit der MIG. Auch hier setzen die Verantwortlichen auf einen regelmäßigen Austausch, um Projekte zur Durchführung zu eruieren und Fördermöglichkeiten durch öffentliche und private Geldgeber auszuloten.

"Spezifischen Herausforderungen in der klinischen Routine werden wir gezielt mit Projekten zur Entwicklung und Einführung von Methoden, Konzepten und Softwarelösungen begegnen", erklärt Dr. Holger Storf, Leiter der MIG. Anwendungsbeispiele sind rechnergestützte Dokumentationen im Rahmen von elektronischen Patientenakten, Kommunikationsplattformen für klinische Prozesse oder die systematische Aufbereitung von z.B. Bildbefunden, mit denen Diagnostik und Therapie unterstützt werden.

Gezielte Nachwuchsförderung

Im dritten Schwerpunkt bündeln das MIG und das DICT ihre Kräfte und begegnen dem Fachkräftemangel im Bereich der Medizinischen Informatik mit gezielten Maßnahmen in der Nachwuchsförderung und der Aus- und Weiterbildung. Durch Fachvorträge und Kurse soll das Personal gefördert werden. "Darüber hinaus planen wir, die Ausbildung von Fachinformatikern für Anwendungsentwicklung und Systemintegration aufeinander abzustimmen", ergänzt Jens Schulze, Leiter des Dezernats für Informations- und Kommunikationstechnologie.

Für alle Bereiche haben die UCDHC-Beteiligten eine enge Kooperation mit regionalen Einrichtungen und relevanten Studiengängen der Goethe-Universität sowie die Einbindung von Praktikanten, Bachelor- und Masterstudentinnen und -studenten beschlossen.

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