Gebäude&Technik -

Sana Kliniken Duisburg Auslastung der Ultraschallgeräte messen und Kosten senken

Spezielle IoT-Sensoren orten in den Sana Kliniken Duisburg nun jedes Ultraschallgerät und messen deren tatsächliche Auslastung. Ein Reporting zeigt Nutzern darauf aufbauend wo sich u.a. Asset-Sharing lohnen könnte. Erste Tests zeigten ein Einsparpotential von 50.000 Euro jährlich auf.

Themenseite: Einrichtung & Ausstattung

Krankenhäuser erhalten nun die Möglichkeit, die tatsächliche Auslastung ihrer Ultraschallgeräte zu messen und ihr Geräteportfolio bedarfsgerecht anzupassen. Die Sana Kliniken Duisburg haben in Kooperation mit dem Berliner Krankenhaus-IoT-Spezialisten simplinic ein neuartiges Produkt erfolgreich getestet. „Wir wissen jetzt über jedes Gerät, wo es sich gerade befindet, ob es in Nutzung ist und welche Sondenköpfe zum Einsatz kommen.“, so Julia Disselborg, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg. Die ersten Analyseergebnisse haben ein Einsparungspotential von 50.000 Euro jährlich aufgezeigt. „Wichtiger als der Einspareffekt ist aber die Möglichkeit, mit den Ärzten ein passgenaues Ultraschallkonzept zu entwickeln, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht“, meint Zeynep Timur, verantwortlich für Medizintechnik. Die IoT-Sensoren können an jedem handelsüblichen Ultraschallgerät nachträglich angebracht werden.

Asset-Sharing im Krankenhaus

Die Berliner simplinic GmbH ist ein führender Anbieter für Asset Tracking auf Bluetooth-Basis in Krankenhäusern. Auf Basis dieser Echtzeitlokalisierung hat simplinic weitere Sensoren integriert, die durch die Messung von Beschleunigung die Nutzung von Ultraschallgeräten messen und diese Daten über das Bluetooth-Netzwerk übermitteln. In einem Dashboard ist ersichtlich, wo sich ein Ultraschallgerät befindet und ob es in Nutzung ist oder nicht. Über ein detailliertes Reporting kann das Krankenhaus analysieren, wie Bedarf und Gerätepark aufeinander abgestimmt werden. Auch der Nutzungsgrad einzelner Sonden ist dokumentiert. Einkaufsentscheidungen können damit aus Nutzungsdaten abgeleitet werden.

„Krankenhäuser können sehr viel Geld sparen, wenn sie per Mausklick Transparenz über die Gerätenutzung haben.“, so Steffen Geyer, Gründer und CEO von simplinic, „Weil Nutzung und Ort live verfügbar sind, lassen sich künftig auch sogenannte Asset-Sharing-Konzepte umsetzen, wie beim Car-Sharing.“.  

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