Boston Medical Center Trend: Grüne Oase auf dem Klinikdach

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Auf dem Dach des Boston Medical Center in Massachusetts summt, blüht und sprießt es. Denn der eigene „Rooftop Garden“ beliefert die Klinik jährlich mit fast 3.000 Kilogramm Gemüse. Doch Essen in Bio-Qualität ist nicht der einzige Vorteil des Dachgartens – das Krankenhaus sparte auch einige Kosten.

Rooftop Garden Boston Medical Center
Dave Maffeo (Mitte) und sein Team am Boston Medical Center sind stolz auf ihren Dachgarten, der die Klinik jährlich mit fast 3.000 Kilogramm Gemüse versorgt. – © Boston Medical Center (Screenshot Youtube-Video)

Auf dem Dach des Boston Medical Cente r (BMC) sprießen Salatköpfe, Brokkoli und Radiesschen auf 250 Quadratmetern. Das Krankenhaus aus dem US-Bundesstaat Massachusetts versorgt mit dem angebauten Gemüse die Patienten und Teilnehmer von Ernährungskochkursen. Über 3.000 Kilogramm Obst und Gemüse erwirtschaftet die Klinik pro Jahr und sorgt mit dem eigenen „Rooftop Garden“ für kurze Transportwege, Essen in Bio-Qualität und eine verbesserte CO2-Bilanz. Mittlerweile schicken auch Schulen ihre Klassen auf das Klinikdach, damit sie lernen wie das Gemüse angebaut wird. Zudem kümmert sich ein Imker um die zwei Bienenstöcke des Rooftop Gardens, die Honig produzieren und die Pflanzen bestäuben.

Rooftop Garden senkt Energiekosten

Lindsay Allen, die Leiterin des Dachgartens, sagt: „Für uns am Boston Medical Center ist Nahrung Medizin.“ Denn das BMC verfolgt ehrgeizige Ziele wie David Maffeo, Senior Director of Support Services, erklärt: „Wir wollen Boston zur gesündesten Stadt der Welt machen.“ Auch finanziell lohnt sich ein eigener Dachgarten für das Krankenhaus wie Maffeo berichtet. Die Lebensdauer des Daches verdoppelt sich, das Gebäude wird durch die gute Isolierung im Sommer gekühlt und im Winter von der Kälte abgeschirmt. So trägt die Farm auch zu niedrigeren Energiekosten bei.

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