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Polytex Wäsche kontaktfrei verteilen mit "Dienstkleidung-Automat"

Die vollautomatisierten Wäscheautomaten von Polytex machen Lagerräume für Dienstkleidung überflüssig und können Prozesskosten um 45 Prozent senken. Israels größtes Krankenhaus hat die Ausgabegeräte bereits im Einsatz und immer mehr Kliniken hierzulande folgen.

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Der Anbieter von Wäscheautomaten, Polytex, hat bekannt gegeben, dass die Nachfrage im Gesundheitswesen 2020 weltweit stark gestiegen ist. Die vollautomatische, berührungslose Komplettlösung nutzt die moderne Technik, um Ordnung in den komplexen Prozessen des Wäschemanagements zu bringen. Das System verfolgt die Artikelumläufe und Lagerbestand mit Präzision und sichert die Verfügbarkeit rund um die Uhr an beliebig viele Stellen in Nutzernähe.

Die Pandemie hat die Notwendigkeit eines durchgehenden Hygienekonzepts in Kliniken ins Rampenlicht gebracht. Gerade in den hochfrequentierten Kleidungsbereichen entstehen täglich hundertfache oder tausendfache enge Begegnungen. Die Übertragung von Pathogenen und die Einhaltung von Abstandsregeln werden mit Textilautomaten gelöst, da die Hygienekette von der Wäscherei bis zur Ausgabe vor Ort mit einer einmaligen geschlossenen Aufbewahrung und berührungsloser Entnahme direkt zum Träger gesichert werden kann.

Wäscheautomaten in Israels größtem Krankenhaus

Derzeit sind über 3.000 Polytex-Einheiten in 20 Ländern im Einsatz weltweit. In Deutschland ist Polytex marktführend im Bereich der Automaten für gefaltete Kleidung. Das Polytex-Konzept hat sich v.a. in führenden Universitätskliniken und mittelgroßen Häusern durchgesetzt. Unabhängig von der Klinikgröße bildet das System den Kern einer effizienten Organisation des Wäschemanagements und kann zu erheblichen Einsparungen führen. Auch im Heimatland Israel wird das größte Krankenaus des Landes – das Sheba Medical Center in Tel Hashomer – seit 2019 mit Polytex Automaten ausgestattet. Ende 2020 sind 20 Stationen im Betrieb und die Klinik plant in Folge der Epidemie weitere Installationen.

Prozesskosten um 45 Prozent senken

Eine Sheba Fallstudie bestätigt, dass die Polytex Technologie eine 45-prozentige Prozesskostensenkung bewirkt sowie verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit und erhöhte Hygiene. Mehr als 4.500 Ärzte, Krankenschwestern und Laborangestellte (über die Hälfte des gesamten Personals) erhalten saubere und hygienische Uniformen, die in Nutzernähe auf dem Sheba-Campus abholbereit lagern. Der zentrale Lagerraum ist damit überflüssig geworden. Darüber hinaus stand der Einsatz der Polytex-Technologie bei Sheba im Einklang mit der Strategie der Krankenhausleitung, innovative Technologien zur Effizienzsteigerung einzuführen.

Verteilung von Dienstkleidung in Zeiten von Corona

Lagerräume überflüssig

Polytex Textilautomaten sind Vollautomaten für die punktgenaue Betreuung der Pflegekleidung. Die geschlossene Lagerung der Kleidung ist völlig getrennt von händischen Kontakten und staubfrei. Die händische Berührung und Staubanfall bei offener Lagerung begünstigt die Übertragung von Pathogenen. Somit wird die hygienische Lieferkette von der Wäscherei bis zur Übergabe geschlossen. Das System ist rund um die Uhr verfügbar und kann überall in Nutzernähe installiert werden, wo Mitarbeiter Kleidungsstücke barrierefrei und ohne lange Wege empfangen und zurückgeben können. Auch die Stapelbeladung ist einmalig und ermöglicht die Befüllung mit einem Tempo bis zu 100 Teilen pro Minute. Die Stationen können ebenfalls schnell verlegt werden, um die Intensivstationen für die Dauer der Epidemie zu versorgen.

"Die Pflegekleidung ist durch die Covid-19-Pandemie noch häufiger zu einem Gesundheitsrisiko geworden, und unsere einmalige Lösung ist rund um die Welt im Zentrum des Interesses geraten“, sagt Yariv Matzliach, Mitglied des Polytex-Vorstand. Er fügt hinzu: "Unsere Lösung wird als wichtiger Beitrag zum Schutz des Personals bewertet. Das medizinische Personal kann nach Bedarf die Kleidung wechseln und somit Keimübertragungen effektiv bekämpfen."

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