Pflegeroboter TePUS-Projekt der OTH Regensburg sucht Freiwillige

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Das Projekt „DeinHaus 4.0 TePUS: Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten“ der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) untersucht den Nutzen von Telepräsenzrobotik.

Wie gut das Angebot des Assistenzroboters an
Wie gut das Angebot des Assistenzroboters angenommen wird, soll nun eine Studie zeigen. Freiwillige können sich per E-Mail für das Projekt melden und den Roboter bis zu sechs Wochen zu Hause ausprobieren. – © OTH Regensburg

Im Zusammenhang mit Pflege von Menschen mit Schlaganfall untersucht das TePUS-Projekt unter Leitung von Prof. Karsten Weber an der OTH Regensburg, ob und wie Telepräsenzroboter den Alltag der Menschen erleichtern können. Hierzu werden ab sofort Testpersonen gesucht. Zum einen Menschen mit Schlaganfall, die einen Roboter daheim für etwa sechs Monate ausprobieren und zum anderen Teilnehmende für eine Online-Umfrage.

Umfrage für Betroffene und deren Umfeld

Gesucht werden Studienteilnehmende für eine Online-Umfrage. Der Fragebogen richtet sich sowohl an Betroffene von Schlaganfällen, als auch an deren Angehörige sowie an das Pflege- und Therapiepersonal.

Zur Online-Umfrage gelangen Sie über den Link https://s2survey.net/TEPUS-PRO/  

Therapiesitzungen per Video

„In diesem Forschungsprojekt untersuchen wir, welche Erfahrungen Menschen nach einem Schlaganfall mit einem Telepräsenzroboter zuhause machen“, erklärt Weber. Dabei betont er, dass den Testpersonen jederzeit wissenschaftliche Begleitung und praktische Unterstützung zur Seite stehe. Über die technischen Assistenzsysteme haben die Testpersonen die Möglichkeit, unterschiedliche Anwendungen aus den Bereichen Pflege, Physiotherapie und Logopädie wahrzunehmen. Hier sind beispielsweise Videosprechstunden mit den Mitarbeitenden der Pflegewissenschaften und Therapiesitzungen über Video mit Therapierenden möglich. Außerdem stehen verschiedene Apps zum Eigentraining bereit. Der Telepräsenzroboter wird nach Hause geliefert. Zum Schutz sensibler Gesundheitsdaten wurde ein umfassendes Datenschutzkonzept unter der Leitung von Prof. Dr. Georgios Raptis entwickelt.

Schlaganfallbetroffene, die eines der Assistenzsysteme bei sich zuhause testen möchten, sollten im Regierungsbezirk Oberpfalz oder in einem Umkreis von 50 km um Regensburg leben.

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Anmeldung für die Studienteilnahme finden Sie unter www.deinhaus40.de/start .