Bildergalerie: Teil 2: ARD-Serie "Charité" in Bildern

Bild: Carolina Heske
Bei der Fortsetzung der „Charité“-Serie führte Anno Saul Regie, hinter der Kamera stand, wie zuvor, Holly Fink. Am 1. Februar 2018 wurde in Prag für die zweite neue Folge u.a. Szene 8 gedreht.
Bild: Carolina Heske
Beim Settermin zur zweiten "Charité"-Staffel schaute auch Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité (Mitte), vorbei. Hier umrahmt von den neuen Hauptdarstellern (v.l.): Artjom Gilz, Mala Emde, Ulrich Noethen (als Prof. Ferdinand Sauerbruch), Frida-Lovisa Hamann, Jannik Schümann und Pierre Kiwitt.
Bild: Carolina Heske
Die „gute ­Seele“ am Set, hier vor den schon für den Dreh fertig eingerichteten Kranken­betten: Henriette ­Lippold ver­antwortete als Aus­führende Produzentin der UFA ­Fiction auch die 1.  „Charité“-Staffel.
Bild: Carolina Heske
Der Chirurg Prof. Ferdinand Sauerbruch, auch Widerstandskämpfer wie Hans von Dohnanyi und Claus Schenk Graf von Stauffenberg stehen im Fokus von „Charité 2“ – die Fortsetzung der TV-Serie spielt zu Zeiten des Dritten Reichs. Die Kostüme für diese historischen Figuren wie zugleich Fernseh-Charaktere standen beim Dreh in Prag stets auf dem Flur parat.
Bild: Carolina Heske
Gleich die ersten Meter im Eingangsflur des früheren Prager Klosters waren für den Dreh von „Charité 2“ angepasst: Über der originalen Pförtnerloge prangte das Schild „Anmeldung“ für die Chirurgische Universitätsklinik.
Bild: Carolina Heske
Ungewöhnliche Dekoration im Eingangsflur des früheren Prager Klosters: Frisch aus dem Drucker gaben viele Schilder Hinweise, wo in diesem großläufigen Gebäude welche TV-Produktions-Fachabteilungen zu finden waren. Arbeitssprache für die gut 130 internationalen Stabmitglieder am Set war Englisch.
Bild: Carolina Heske
Wo bis 1919 Benediktinernonnen in Ruhe beteten und zuletzt das Postmuseum der tschechischen Hauptstadt untergebracht war, herrschte Anfang 2018 hektische Betriebsamkeit: Im angeschlossenen Kloster der Kirche St. Gabriel in Prag entstanden die Innenaufnahmen zur zweiten TV-Staffel, die in der „Chirurgischen Universitätsklinik der Charité“ während des Dritten Reichs spielen. Hohe Gewölbe, schlichte Flure – die Architektur des Klosters entspricht der damaligen Berliner Zeit.
Bild: ARD/Václav Sadílek
Nach dem beispiellosen Erfolg der ARD-Serie „Charité", die 2017 durchschnittlich von 7,48 Millionen Zuschauern gesehen wurde, hatten am 4. Dezember 2017 in Tschechien die Dreharbeiten zur zweiten Staffel begonnen. Unter der Regie von Anno Saul (Mitte) und mit Henriette Lippold als Ausführende Produzentin (rechts daneben) entstanden bis März 2018 sechs neue Episoden à 45 Minuten, die voraussichtlich im Frühjahr 2019 ausgestrahlt werden. Die Kamera führte erneut Holly Fink (links). Hauptrollen übernahmen u.a. (von links) Mala Emde, Artjom Gilz und Jannik Schümann. Im Mittelpunkt von „Charité 2“ steht die Figur des berühmten Chirurgen Prof. Ferdinand Sauerbruch, den Ulrich Noethen verkörpert.
Bild: Carolina Heske
Sie spielen die Hauptrollen in den neuen sechs "Charité"-Folgen (von links): Ulrich Noethen (Prof. Ferdinand Sauerbruch), Artjom Gilz (Dr. Artur Waldhausen), Mala Emde (als seine Ehefrau Anni) und Jannik Schümann (Annis Bruder Otto).
Bild: Carolina Heske
Frisch poliertes Schild an alten Mauern: Schauplatz der Serien-Fortsetzung ist die „Chirurgische Universitätsklinik der Charité“ während des Dritten Reichs - gedreht wurden die Innenszenen im Kloster der Kirche St. Gabriel in Prag.
Bild: ARD/Julie Vrabelova/Montage Maria Jülisch
Premiere beim Pressetermin in Hamburg: So sieht es aus, das neue Haupt-Foto-Motiv zur "Charité"-Fortsetzung. Auch die Sendetermine stehen fest: Los geht's am 19. Februar 2019 im Ersten mit einer Doppelfolge, weiter an vier Dienstagen je um 20.15 Uhr.
Bild: Carolina Heske
Sie kennen sich aus mit Prof. Ferdinand Sauerbruch: Filmstar Ulrich Noethen (rechts) spielt den berühmten Chirurgen, Luise Wolfram dessen Ehefrau Margot, die ebenfalls als Ärztin arbeitete. Medizinhistoriker Prof. Dr. Thomas Schnalke war als Fachberater für die Drehbücher dabei.
Bild: Carolina Heske
Zu den Gästen des ARD-Pressetermins zur Serien-Fortsetzung zählte u.a. Prof Dr Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charite, der auch für die neuen sechs TV-Folgen wieder als Fachberater fungierte.
Bild: Carolina Heske
Prof. Dr. Thomas Schnalke (rechts), Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité und Fachberater der Serie, mit Regisseur Anno Saul während der Dreharbeiten in Prag.
Bild: Carolina Heske
Am Drehort im Prager Kloster wurden die Räume für die TV-Prothesenwerkstatt extra gebaut. Dazu gehörte im Flur natürlich auch eine passende Beschilderung.
Bild: Carolina Heske
Die Prothesenwerkstatt von Prof. Sauerbruch ist eine zentrale Kulisse der Serien-Fortsetzung.
Bild: Carolina Heske
Die Prothesenwerkstatt von Prof. Sauerbruch ist eine zentrale Kulisse der Serien-Fortsetzung.
Bild: Carolina Heske
Leuchten, Waschtische, Schränke, Sessel, Liegen, Betten, Matratzen, Rollstühle, OP-Utensilien – im Erdgeschoss des Prager Klosters lagerte während des Drehs so ziemlich alles, was jederzeit an Requisiten einsatzbereit sein musste.
Bild: Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité/Christoph Weber, Berlin
Für den Dreh zur zweiten TV-Staffel stellte das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité einen originalen sog. Sauerbruch-Arm zur Verfügung.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Oben wird geschossen, unten im Bunker operiert: Prof. Dr. Sauerbruch (Ulrich Noethen, links) und der Pfleger Martin (Jacob Matschenz, rechts) kümmern sich um den schwerverletzten Otto Marquardt (Jannik Schümann).
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Szene aus der zweiten „Charité“-Folge am 19. Februar 2019: Prof. Dr. Sauerbruch (Ulrich Noethen) operiert das Opfer eines Bombenangriffs.
Bild: ARD/Xiomara Bender
Prof. Dr. Ferdinand Sauerbruch (Ulrich Noethen) ist das unangefochtene Alpahtier an der Charité. Angesichts der „Euthanasie“ an Kranken und Behinderten, der Verfolgung seiner jüdischen Kollegen und der politischen Gegner schlägt die anfängliche Sympathie des glänzenden Operateurs für das NS-Regime ins Gegenteil um.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Prof. Dr. Sauerbruch (Ulrich Noethen, links) soll die amputierte Hand von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Pierre Kiwitt) durch eine Prothese, die berühmte „Sauerbruch-Hand“ ersetzen. Zu sehen in der fünften neuen Serienfolge am 12. März 2019.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Anni (Mala Emde) muss ihre behinderte Tochter Karin verstecken. Sie will verhindern, dass ihr Ehemann Artur, Kinderarzt an der Charité, das Baby in die zwielichtige Klinik Wiesengrund überweist – dort werden medizinische Versuche an „Reichsausschusskindern“ durchgeführt. Szene aus der fünften neuen Folge am 12. März 2019.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Zu sehen in der dritten Folge am 26. Februar 2019: Anni (Mala Emde) und Artur (Artjom Gilz) sorgen sich um ihr Baby Karin – die Tochter scheint einen Wasserkopf zu entwickeln.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Zu den dramatischsten Szenen der ersten beiden neuen Serienfolgen zählte die Einlieferung der hochschwangeren Anni (Mala Emde) in die Charité: Aufgrund plötzlicher Komplikationen mussten Ihr Bruder Otto (Jannik Schümann, links) und Ehemann Artur (Artjom Gilz) den Weg zu Fuß laufen.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Eine Frau als Medizinstudentin im Hörsaal, das war auch im Dritten Reich noch nicht Alltag. Mala Emde spielt die weibliche Hauptrolle in der „Charité“-Fortsetzung, als angehende Ärztin Anni Waldhausen.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
„Kannst Du schauspielern?“ fragte Prof. Dr. Ferdinand Sauerbruch (Ulrich Noethen, links) seinen Patienten Hans von Dohnanyi (Max von Pufendorf) in der dritten neuen „Charité“-Folge. Und schärfte dem Widerstandkämpfer ein, sich möglichst wenig zu bewegen, um als „transportunfähig“ zu gelten. Damit wollte der Chirurg verhindern, dass Dohnanyi von der NS-Justiz zum Verhör abgeholt wird.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Widerstandskämpfer Hans von Dohnanyi (Max von Pufendorf, Mitte) steht als Patient in der Charité unter dem Schutz von Prof. Dr. Sauerbruch (Ulrich Noethen). Der Arzt ahnt nicht, dass Schwester Christel (Frida-Lovisa Hamann) für die Nazis spioniert.
Bild: ARD/Julie Vrabelova
Bitteres Ende am 5. März 2019 um 20.15 Uhr in der vierten neuen Serienfolge: Der nazitreue Psychiatriechef Prof. Dr. Max de Crinis (links) – zugleich oberster beratender Heerespsychiater – wirft Hans von Dohnanyi (Max von Pufendorf) aus dem Bett, um zu beweisen, dass der Patient seine Bewegungsunfähigkeit nur simuliert. De Crinis nutzt die Abwesenheit von Prof. Dr. Sauerbruch, um den Widerstandkämpfer aus der Charité abtransportieren zu lassen.
Bild: Deutsche Verlags-Anstalt
Nach Militärgefängnis und Charité-Aufenthalt kam Hans von Dohnanyi (1902 - 1945) in Gestapo-Haft. Am 9. April 1945 wurde der Widerstandskämpfer im KZ Sachsenhausen hingerichtet. Seine Briefe, erschienen bei der Deutschen Verlags-Anstalt, sind ein bewegendes Zeugnis dunkelster deutscher Geschichte.