Baden-Württemberg Tarifgespräche für Beschäftigte der Unikliniken vertagt

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Die Tarifgespräche für die Beschäftigten an den vier baden-württembergischen Universitätskliniken sind ergebnislos auf den 23. Februar vertagt worden.

Die Arbeitgeber haben ein «für einige Bereiche verbessertes Angebot» abgeben. Die Gewerkschaft will nun darüber beraten.

Das teilten die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Uniklinika nach der vierten Runde am Freitag (26.01.2018) mit.

ver.di fordert in der Tarifrunde nicht mehr Geld, sondern eine Entlastung des Pflegepersonals. In einem Tarifvertrag sollen die personellen Mindeststandards festgeschrieben werden.

Die Arbeitgeber hätten am Freitag ein «für einige Bereiche verbessertes Angebot» abgeben und die ver.di-Tarifkommission werde am 1. Februar beraten, ob auf dieser Basis weiterverhandelt werden könne, teilte die Gewerkschaft mit..

An einem Warnstreik am Donnerstag hatten sich 1.800 Pflegekräfte beteiligt. An den Unikliniken in Ulm, Heidelberg, Freiburg und Tübingen arbeiten insgesamt etwa 27.000 Beschäftigte. Die Arbeitgeber boten zuletzt 120 zusätzliche Vollzeitkräfte für die vier Häuser an.