SpiFa eint weitere Berufsverbände

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Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) hat weiteren Zulauf bekommen. Sechs Berufsverbände sind dem Dachverband beigetreten. Der Vorstand des SpiFa ist erweitert worden.

Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des NAV Virchow-Bunds. – © pag, Thorsten Maybaum

Neue Mitglieder des SpiFa sindder Berufsverband Deutscher Internisten (BDI),der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA),der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN),der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN), der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) undder Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP). Ander Spitze des Dachverbands stehen Dr. Dirk Heinrich (1. Vorsitzender), Dr. Axel Schroeder (2. Vorsitzender), Dr. Christian Albring (3. Vorsitzender). Als 4. Vorstand wurde Dr. Hans-Friedrich Spies gewählt.

„Die wichtige Konsolidierungshürde, unter dem Dach des SpiFa mit seinen Mitgliedsverbänden die meisten Fachärzte zu versammeln, ist jetzt erreicht“, sagt SpiFa-Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich. Damit seider reformierte SpiFader größte Facharztverband in Deutschland mit Verantwortung für alle Fachärzte in Praxis und Klinik. Eingeschlossen sei darin auch das Thema Europa, dem sichder SpiFa intensiv widmen werde, so Heinrich. Zum Sprecher des SpiFa-Ausschusses „Europäische Angelegenheiten“ wurde BDA-Präsident Prof. Dr. Götz Geldner berufen.

Aus Sicht von Spies zeigtder Beitritt weiterer Berufsverbände, dass sie „hinter dem jetzt gemeinsamen Projektder Einheitder Fachärzte stehen“. Er betont, dassder Vorstand eine Basis schaffen will, die es auch den restlichen Facharztverbänden möglich macht, noch im laufenden Jahr dem neuen SpiFa beizutreten.

Der SpiFa ist ein Dachverband fachärztlicher Berufsverbände. Ziel ist es, die übergeordneten Interessender Fachärzte wahrzunehmen sowie diese politisch auf Bundes- und Landesebene zu vertreten.