Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH Spatenstich für integriertes Versorgungszentrum

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Die Westküstenkliniken (WKK) Brunsbüttel und Heide haben am Standort im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel ein Modellprojekt ins Leben gerufen, das als Vorbild für die zukünftige medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen Deutschlands dienen soll.

Die Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH, medizinisches Zentrum an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste, ist das drittgrößte Gesundheitsunternehmen des Bundeslandes mit insgesamt mehr als 800 Klinikbetten. – © Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH

Das Brunsbütteler Klinikum wird bis 2018 zu einem Integrierten Versorgungszentrum (IVZ) umgebaut. Darin sollen die ambulante und stationäre Versorgung sowohl räumlich als auch organisatorisch eng miteinander verzahnt werden. Jetzt erfolgte der Spatenstich für den damit verbundenen Umbau und Teilneubau des Klinikgebäudes.

Das Klinikum erhält im Zuge der Umstrukturierung einen vierstöckigen Erweiterungsbau. Die schon etablierten Arztpraxen und weitere geplante Kassenarztsitze bilden in Zukunft gemeinsam mit dem Klinikum das IVZ. Das Projekt wurde von den Westküstenkliniken in enger Partnerschaft mit den Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Gesundheitsministerium des Landes Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht. Es sei in dieser Form bisher einzigartig in Deutschland. Rund 14,1 Millionen Euro investieren die Vertragspartner in das IVZ.

Gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Dithmarschen und WKK-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Jörn Klimant sowie dem Brunsbütteler Bürgermeister Stefan Mohrdieck gab Dr. Anke Lasserre, Geschäftsführerin der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide, mit dem ersten Spatenstich jetzt den Startschuss für die Baumaßnahmen. „Mit dem Zukunftsmodell Brunsbüttel gehen wir an den Westküstenkliniken gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein und dem Landkreis Dithmarschen einen neuartigen Weg, der zukunftsweisenden Charakter für Krankenhäuser in ländlichen Regionen haben kann“, sagte Dr. Lasserre beim Spatenstich.