Neubau & Sanierung -

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Spatenstich der neuen Martini-Klinik

Die Martini-Klinik auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) soll bis 2022 ein neues Gebäude mit 100 zusätzlichen Betten bekommen.

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Der erste Spatenstich erfolgte am 23 Juli 2019 im Beisein der Wissenschaftssenatorin Hamburgs, Katharina Fegebank, und Bernd Wehmeyer, Clubmanager und ehemaliger Fußballprofi des HSV.

„Die Martini-Klinik gehört zu den weltweit führenden Einrichtungen bei der Erforschung und Behandlung des Prostatakrebses. Sie ist elementarer Bestandteil des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der hamburgischen Gesundheitsversorgung. Der Neubau ermöglicht, dass die Martini-Klinik auch in Zukunft den Anforderungen an eine moderne Diagnostik und Behandlung gerecht wird, um noch mehr Patienten behandeln zu können. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben“, betonte Katharina Fegebank Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg.

„Mit dem Neubau der Martini-Klinik gehen wir den ersten Schritt unseres Zukunftsplans 2050 zur strukturellen und medizinischen Neuordnung des UKE-Campus. In der Martini-Klinik arbeiten die Mediziner in großem Umfang mit roboterassistierten Systemen. Diese Systeme brauchen Platz und eine spezielle IT-Ausstattung. Mit dem neuen hochtechnisierten Bau kann unser Prostatakrebszentrum schon bald noch mehr Patienten auf höchstem Niveau versorgen“, sagt Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE.

Ein Neubau für die Zukunft

Die Martini-Klinik ist eine hoch spezialisierte Klinik für die Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs. Mit rund 2.500 Operationen pro Jahr führen die Mediziner der Klinik weltweit die meisten vollständigen (radikalen) operativen Entfernungen der Prostata durch. Die Einrichtung startete 2005 als Fachklinik mit acht Betten und erhöhte innerhalb weniger Jahre auf 72 Betten (aktueller Stand). Aufgrund der steigenden Nachfrage entsteht jetzt ein Neubau auf einer Fläche mit

  • mehr als 17.000 Quadratmeter,
  •  100 Betten (private und gesetzlich versicherte Patienten),
  • vier Stationen,
  •  über sieben Ambulanzen und
  • acht OP-Sälen.

Diese halten alle die Voraussetzungen für den Einsatz des Da-Vinci-Operationssystems vor. Der eigenfinanzierte Neubau soll 2022 fertig sein, die Grundsteinlegung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Der Entwurf des Neubaus stammt von der Arbeitsgemeinschaft AC/HWP (Wien/Stuttgart).

Weitere Informationen und Visualisierungen zum Zukunftsplan 2050 sind auf der Webseite des UKE einsehbar.

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