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Molekulardiagnostischer Test für COVID-19 Siemens Healthineers hat neuen Coronavirus-Test entwickelt

Der Medizintechnik-Hersteller Siemens Healthineers hat einen neuen Test auf das Coronavirus entwickelt.

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Die Zulassung für den klinischen Notfalleinsatz sei bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag (02.04.2020) in Erlangen mit. Die Genehmigung werde in den nächsten Wochen erwartet.

Die Fragen, wie oft das System falschen Alarm schlägt oder wie viele Infektionen es übersieht, beantwortete das Unternehmen auf Anfrage nicht. Es verwies darauf, dass die Werte nicht genannt werden können, solange der Test nur für Forschungszwecke verwendet werden dürfe. Die Kennzahlen sind wichtig, um die Qualität eines solchen Tests beurteilen zu können. .

Der Test sei in der Lage, etwa binnen drei Stunden verlässliche Ergebnisse zu liefern. Erste Testkits würden bereits zur Nutzung ausschließlich zu Forschungszwecken ausgeliefert. Wie viele Testkits künftig zur Verfügung stehen, wollte ein Sprecher am Donnerstag nicht sagen.

Der molekulardiagnostische Test arbeite zunächst genauso, wie bisher übliche Testverfahren - also mit einem Abstrich aus dem Rachenraum. Dieser wird dann auf Viren-Erbgut untersucht. Der Test könne in Laboren geräteunabhängig durchgeführt werden. Er eigene sich besonders für den Durchsatz in mittelgroßen und künftig auch großen Laboren, hieß es vom Unternehmen.

Siemens Healthineers bringt molekulardiagnostischen Test für Coronavirus COVID-19 auf den Markt.

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