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Google und Co. SEO Top 5: Private Klinikbetreiber im Sichtbarkeits-Check

Websites sollen v.a. die Suchergebnisse auf Google anführen, das gilt auch für den Gesundheitsbereich. Deswegen hat eine SEO-Agentur die Online-Auftritte von privaten Klinikbetreibern verglichen und erklärt was Platz 1 richtig macht.

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Die Rankingdocs, eine Agentur für Suchmaschinenoptimierung, haben die größten privaten Klinikbetreiber Deutschlands einem Check hinsichtlich ihrer Sichtbarkeit auf Suchmaschinen wie Google geprüft. Außerdem verraten sie wer Deutschlands beste Klinik-Website hat und was Healthcare-Einrichtungen tun können, um ihre Sichtbarkeit auszubauen. Denn viele Patienten suchen sich zunehmend Ärzte und Fachärzte über das Internet aus. Auch die Websites der stationären Gesundheitsversorgung werden von den Patienten regelmäßig besucht.

Website lockt potenzielle Bewerber

Die digitale Sichtbarkeit ist demnach wichtig, da die Patienten bei elektiven Operationen frei entscheiden können, welche Klinik sie für diese Eingriffe besuchen. Aber auch die Arbeitnehmer in der stationären Gesundheitsversorgung nutzen vermehrt die digitalen Kanäle, um sich über potenzielle Arbeitgeber zu informieren. Dies manifestieren Suchanfragen wie “prostata operation beste klinik” (wird 1.300 Mal pro Monat in Deutschland gesucht), “beste orthopädische klinik deutschlands” (470 Mal pro Monat) oder “beste herzklinik deutschlands” (420 Mal pro Monat).

Markenbildung über die Website

Demnach ist es von herausragender Bedeutung, ein Internet-Angebot vorweisen zu können, das einerseits die Informationsbedürfnisse von Patienten und potenziellen Arbeitnehmern befriedigt und andererseits digital sichtbar ist. Eine Website, die einfach und verständlich erklärt, was Patienten bzw. Arbeitnehmer erwartet oder über Krankheitsbilder aufklärt, wird mit einer ausgezeichneten medizinischen Expertise und Qualität in Verbindung gebracht. Über eine gute Online-Präsenz kann demzufolge eine Marke aufgebaut werden. Das haben laut Rankingdocs insbesondere folgende privaten Klinikbetreiber verstanden:

  • Helios Kliniken,
  • Asklepios Kliniken und
  • Schön Klinik

Platz 1 im Fokus: Was macht Helios Kliniken richtig?

Wer die Website von Helios Kliniken näher betrachtet, dem wird schnell ersichtlich, weshalb sie sichtbar ist. Der Internetauftritt ist sehr aufgeräumt und ansprechend designt. Es wird eine sehr gute Nutzererfahrung geboten, da sich Nutzer schnell und intuitiv zurechtfinden. Jede der 86 Kliniken sowie der über 120 MVZs hat unter der übergeordneten Domain helios-gesundheit.de eine eigene individuelle Unterseite. Dadurch rankt Helios Kliniken beispielsweise für die Suchanfrage “Privatklinik Berlin” (Monatlich 390 Suchanfragen) oder “Privatklinik Hamburg” (Monatlich 230 Suchanfragen) mit der entsprechenden Klinik auf Platz 1.

Darüber hinaus betreibt Helios Kliniken auf der Website ein Magazin, das beispielsweise umfangreiche Dossiers zu Themen wie Adipositas bereitstellt, leckere Rezeptideen für gesunde Durstlöscher veröffentlicht oder auch aktuelle Theme wie Geburten während Corona in informativen Blogartikeln behandelt. Das Magazin fungiert hier also als wertvolles Instrument, um für Suchanfragen wie “Brustkrebs Symptome” (Monatlich 7.200 Suchanfragen) oder “diskus handgelenk” (Monatlich 840 Suchanfragen) die erste Adresse und für potenzielle Patienten sichtbar zu sein.

Das sorgt dafür, dass Helios Kliniken über 30.000 Keywords in den TOP-10 bei Google rankt, während Asklepios Kliniken lediglich 19.800 und Schön Klinik nur 14.800 in den TOP-10 ranken. Doch auch diese Kliniken bieten auf den jeweiligen Websites wertvolle Inhalte zu gesundheitlichen Themen und sind dementsprechend ebenfalls für gesundheitliche Suchanfragen sichtbar.

Deutschlands beste Klinik-Website

Da der Internetauftritt einer Klinik zunehmend an Bedeutung gewinnt, wurde die Initiative “Deutschlands beste Klinik-Website” ins Leben gerufen. Diese Initiative vergibt jährlich einen Award für die beste Klinik-Website. Die klinischen Websites werden in diesem Ranking anhand von über 200 Einzelkriterien bewertet. Die Kriterien untersuchen Bereiche wie Design und Gestaltung, Bedienbarkeit, Kreativität, medizinische Inhalte, Einsatz von modernen Web-Techniken uvm.

Das Universitätsklinikum Ulm hat den aktuellen Award für Deutschlands Beste Klinik-Website gewonnen, dicht gefolgt vom Universitätsklinikum Würzburg und den Klinikum Dortmund. Rankingdocs hat die aktuelle TOP-10 hinsichtlich der Sichtbarkeit untersucht und festgestellt, dass das Ranking der Initiative nicht zwingend mit den Sichtbarkeits-Score korreliert. Das dort drittplatzierte Klinikum Dortmund weist beispielsweise gerade einmal eine Sichtbarkeit von 0,585 (gemessen am Sistrix SI) auf, wohingegen Platz 8 (Universitätsmedizin Mainz) eine erheblich höhere Sichtbarkeit mit 2,701 vorweist.

Fazit

Die digitale Sichtbarkeit wird auch für die stationäre Gesundheitsversorgung zunehmend wichtiger. Egal ob Patient oder potenzieller Arbeitnehmer, wer für die Zielgruppen sichtbar ist und eine bemerkenswerte Online-Präsenz vorweisen kann, fördert damit die eigene Reputation. Insbesondere die privaten Klinikbetreiber arbeiten kontinuierlich an der Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google. Wer hier nicht mitzieht, wird langfristig immer mehr an Bedeutung verlieren – sei es als geschätzter Arbeitgeber oder Adresse für elektive Operationen.

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