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Einkaufsallianz Sana Klinik Einkauf und Hirslanden kooperieren

Die Schweizer Privatklinikgruppe Hirslanden setzt bei der Beschaffung medizinischer Materialien und Geräte künftig auf die Dienstleistungen von Sana Klinik Einkauf. Die beiden Unternehmen unterschrieben Anfang November einen Kooperationsvertrag für eine strategische Einkaufsallianz.

Die vereinbarte Zusammenarbeit umfasst laut Informationen von Sana Klinik Einkauf den Einkauf von Medizinprodukten, medizinischem Verbrauchsmaterial und Investitionsgütern für die 18 Kliniken der Hirslanden-Gruppe. Von der Vereinbarung ausgeschlossen seien Medikamente. Laut Sana handelt es sich um die erste Kooperation eines Schweizer Klinikunternehmens mit einer deutschen Einkaufsorganisation. Man habe neben dem umfangreichen medizinischen Portfolio das Geschäftsmodell horizontal erweitert.

Bessere Konditionen, geringere Kosten

Für Hirslanden bringt die grenzüberschreitende Kooperation nach eigenen Angaben v.a. bessere Beschaffungskonditionen und Kostenvorteile pro Patientenbehandlung. Die Gesundheitssysteme der Schweiz und Deutschlands sehen sich laut Sana mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert: Den steigenden Gesamtkosten, bei denen die Preise für medizinischen Verbrauchsmaterial und Medizinprodukte eine wichtige Rolle spielen, stehen Einnahmen gegenüber, die nicht immer die Fallkosten decken. Das belaste v.a. die stationäre Versorgung in den Kliniken.

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