Rehabilitation RPK Schwaben eröffnet Standort in Günzburg

Die Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke Schwaben (RPK Schwaben) wird am 7. Februar 2022 ihren neuen Standort in Günzburg in Betrieb nehmen.

RPK Schwaben Günzburg Holzwerkstatt
Stefan Brunhuber, Vorstandsvorsitzender Bezirkskliniken Schwaben, Bezirkstagspräsident Martin Sailer, Geschäftsleiter Berthold Gawlik und Sonja Treffler, Krankenhausreferentin Bezirk Schwaben, in der Holzwerkstatt der neuen Rehaeinrichtung auf dem Gelände des BKH Günzburg (von links). – © Schalk

Zunächst werden am Standort Günzburg 20 teilstationäre Plätze für junge psychisch erkrankte Menschen bereitstehen, um sie bei der Wiedereingliederung in Gesellschaft, Bildung und Beruf zu unterstützen. Die Bezirkskliniken Schwaben, zu denen die RPK Schwaben gehört, haben dazu das ehemalige Arbeitstrainingszentrum des Bezirkskrankenhauses (Haus 63) umgebaut und etwa 1,25 Millionen Euro investiert. Dort sind vier Arbeits- und Trainingsbereiche entstanden, darunter eine Holzwerkstatt sowie eine Werkstatt für Elektrotechnik und IT. Der Eröffnungstermin hatte sich aufgrund der Corona-Pandemie verschoben – die Inbetriebnahme ist nun auf den 7. Februar 2022 terminiert.

Versorgungslücke in Nordschwaben schließen

Vor 30 Jahren hatte die RPK in Kempten mit medizinischer und beruflicher Rehabilitation begonnen. Mit Günzburg werde nun eine Versorgungslücke in Nordschwaben geschlossen. Vorstandsvorsitzender Stefan Brunhuber verspricht sich durch den neuen Standort insbesondere eine Reihe von Synergien. „Mit der RPK sorgen wir nun auch in Günzburg für eine Verlängerung der Versorgungskette„, sagt er.

Geschäftsleiter Berthold Gawlik freut sich über den neuen Standort Günzburg, dessen Konzept und Ausstattung. Die RPK Schwaben sei die größte vergleichbare Rehabilitationseinrichtung in Bayern. Auch Bezirkstagspräsident Martin Sailer, der zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben ist, zeigte sich nach einem Rundgang beeindruckt von der Ausstattung und von den Möglichkeiten, die die neue Einrichtung bietet. Sie orientierten sich an den Bedürfnissen der Patienten und Patientinnen.