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Berufstextilien Richtige Unterwäsche und die Leistung bleibt gut

Nicht selten laufen Pflegefachkräfte bis zu 15 Kilometer am Tag. Ihre Arbeit ist körperlich anstrengend und setzt Kondition und Fitness voraus – vergleichbar mit einer ausdauernden Sportart. Ein Grund, um einen Blick unter die Dienstbekleidung zu werfen. Dort kann mit der richtigen Bekleidung die Leistungsfähigkeit gestärkt werden.

Im Berufsalltag können die Mitarbeiter schnell ins Schwitzen kommen. Pflegepersonal und Sanitäter müssen körperlich wie z.B. Ärzte im Laufe einer Schicht so einiges an körperlicher Betätigung leisten, die mit sportlicher Ertüchtigung vergleichbar ist. Nicht selten verlassen Chirurgen den OP nach Stunden schweißgebadet. 

Im Vergleich zum Sportler tragen die Mitarbeiter in Healthcare-Einrichtungen kaum Funktionsunterwäsche, die ihre Leistung unterstützt. In der Berufswelt hat sich das noch nicht durchgesetzt. Doch das A und O ist die Wäsche auf der Haut. Thomas Essers von der Münchner Marke T.ess fasst es so zusammen: „Schwitzt man, unterstützt die Funktionswäsche das Verdampfen des Schweißes und übernimmt so das Temperaturmanagement. Das ist bei anstrengender Arbeit ebenso wichtig wie beim Sport.“

Warum schwitzt man überhaupt?

Für diesen hochkomplexen Vorgang gibt es eine einfache Erklärung: Jeder Mensch hat eine „körpereigene Klimaanlage“. Bei starker Anstrengung sorgt dieses ausgeklügelte System dafür, dass wir nicht überhitzen. Das ist wichtig, denn wer konstant leistungsfähig sein will, muss die Körperkerntemperatur von 37 °C konstant halten. Vier Grad mehr (41 Grad) entzieht dem Körper Energie und ist oft begleitet von gesundheitlichen Folgen wie Unwohlsein, Überhitzung und Hitzestau. Wird es warm, laufen die Schweißdrüsen zu Höchstform auf. Auf den durchschnittlich etwa 1,5 bis zwei Quadratmetern Haut haben wir je nach Körpergröße zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen mit angeschlossenen Poren, die nach außen offen sind. An Stellen wie Handinnenflächen oder Fußsohlen können es bis zu 370 pro Quadratzentimeter sein. Je nach Anstrengung und Umgebungstemperatur variiert die Menge des produzierten Schweißes. Die Senkung der Körpertemperatur funktioniert nach dem Prinzip der Verdunstungskühlung: Flüssigkeit verdampft auf der Haut. Jeder verdampfende Liter entzieht dem Körper etwa 380 bis 580 kcal Wärmeenergie. Je höher das Körpergewicht und je intensiver die Belastung, desto mehr Schweiß tritt aus. Unter Berücksichtigung individueller Unterschiede können das 1,5 bis zwei Liter pro Stunde oder anders ausgedrückt 30 ml Feuchtigkeit pro Minute sein. Was verdampft, kühlt, was runterrinnt, nicht.

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