Qualitätsmanagement -

Qualitätsberichte: G-BA passt Indikatoren an

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Indikatoren festgelegt, die von den Krankenhäusern in ihrem Qualitätsbericht zum Jahr 2014 zu veröffentlichen sind. Im Vergleich zum Berichtsjahr 2013 kommen 25 hinzu, 41 entfallen.

Für den Qualitätsbericht von Krankenhäusern für das Jahr 2014 gilt es nun veränderte Indikatoren mit aufzunehmen. Insgesamt müssen die Kliniken damit 279 der 416 Indikatoren aus der stationären Qualitätssicherung darstellen. Alle seien für das Qualitätsmanagement im Krankenhaus wichtig, betont Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied im G-BA. Für die öffentliche Berichterstattung habe der G-BA aber nur jene ausgesucht, die besonders relevant im Hinblick auf die Patientensicherheit seien und den Betroffenen sowie ihren behandelnden Ärzten bei der Entscheidung helfen könnten, ein Haus auszuwählen. Zu den neu zu veröffentlichenden Indikatoren gehören z.B.

  • kathetergestützte Aortenklappen-Implantationen (so genannte TAVI) sowie
  • Sterblichkeit und Morbidität von Frühgeborenen.

Krankenhäuser dokumentieren für den einrichtungsübergreifenden Vergleich die Behandlungsqualität in derzeit 31 ausgewählten Leistungsbereichen, beispielsweise dem operativen Einsatz eines Herzschrittmachers und der Geburtshilfe. Der G-BA legt fest, welche Informationen in den Qualitätsbericht einfließen müssen.

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