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Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Qualität in der Pflege mit einer flexibleren Fachkraftquote gesichert

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) unterstützt den Vorschlag vom bayerischen Bürgerbeauftragten Klaus Holetschek, die Fachkraftquote in der stationären Pflege zu flexibilisieren.

„Wenn wir zusätzliche Betreuungskräfte einsetzen dürfen, ist dies ein Beitrag, den Mangel an Fachkräften zu kompensieren und mehr Zeit für die pflegebedürftigen Menschen zu gewinnen. Ansonsten wächst die Versorgungslücke von Monat zu Monat.“, sagte Kai A. Kasri, bayerischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) auf der Mitgliederversammlung der bpa-Landesgruppe.

Kasri bezog sich auf einen Vorschlag des Landtagsabgeordneten und CSU-Gesundheitsexperten  Klaus Holetschek, der angeregt hatte, die 50-prozentige Mindestfachkraftquote nicht mehr als starres Prinzip zu behandeln. Holetschek sprach sich für unbürokratische Regelungen aus, wenn Pflegeeinrichtungen diese Vorgabe vorrübergehend unterschritten. Damit sollen sie mehr Zeit für die schwierige Besetzung freier Stellen haben. Dabei habe die Pflegequalität unbedingten Vorrang. „Dieser Vorschlag ist pragmatisch, verantwortungsvoll und umgehend umsetzbar“, so Kasri in seinen Ausführungen. Mit einer flexibleren Fachkraftquote könnten die Einrichtungen zu jeder Zeit eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherstellen.

Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle in München, erwartet darüber hinaus eine langfristig angelegte Strategie, sobald eine entsprechende Studie der Landesregierung zur Zukunft des Fachkrafteinsatzes vorliege.

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