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Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Programmierer und Praktiker basteln an digitalen Gesundheitskonzepten

Vom Mini-Roboter bis zu Patienteninfos via App: An einer ganzen Reihe digitaler Lösungen für das Gesundheitswesen wird Anfang Juni an der Mainzer Unimedizin gebastelt.

Themenseite: Digitalisierung

Insgesamt 14 Teams aus Programmierern, Firmenvertretern und Praktikern etwa aus der Pflege treten am 5. und 6. Juni bei einem sogenannten «Healthcare Hackathon» an, wie die Unimedizin am Freitag (24.05.2019) ankündigte. Einige beschäftigen sich dort erstmals mit einem bestimmten Thema, andere arbeiten an schon länger bestehenden Konzepten weiter.

Das Spektrum reiche von einem auf der Technik von Segways - selbstbalancierenden Elektro-Stehrollern - basierenden Mini-Roboter, der Transporte in Kliniken übernehmen könnte, bis zur Dokumentation erbrachter Leistungen am Patienten, wie der kaufmännische Vorstand der Unimedizin, Christian Elsner, erklärte.

Veranstalter des Hackathons sind neben der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz der kürzlich vom Bundesgesundheitsministerium ins Leben gerufene «Health Innovation Hub», eine Ideenfabrik für digitale Gesundheitslösungen sowie das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Am UKSH, von wo Elsner nach Mainz gewechselt ist, gab es 2017 den ersten Hackathon dieser Art. 2019 sind weitere in Kiel und Berlin. In Mainz wird eine Jury die Projekte der Teams bewerten. Einige dürfen dann zum Hackathon nach Berlin, ein Siegerteam bekommt zudem eine Reise ins Silicon Valley, um dort seine Ideen vorstellen zu können.

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