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Reinhören Podcast für die Pflege: Die "Übergabe" für zwischendurch

Vor über einem Jahr starteten fünf Pflegewissenschaftler ihren Podcast für die Pflege: "Übergabe". Von Patientensicherheit bis Humor in der Pflege deckt das Format viele Themen ab. Im HCM-Interview erklären sie, wie alles begann und worauf sich Hörer 2020 freuen dürfen.

Themenseite: Fort- und Weiterbildung

Ein Podcast für die Pflege – warum habt ihr "Übergabe" gestartet?

Es gab damals keinen Podcast für Pflegende, der aktuelle und wichtige Themen in wirklich guter Qualität behandelt. Also haben wir die "Übergabe" ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Themen zu analysieren und sie so damit jedem verständlich näher zu bringen. Natürlich mit Experten aus den jeweiligen Bereichen, um Themen tiefgründiger behandeln zu können. Es geht darum, einen umfassenden Überblick zu geben, um Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Welche Themen behandelt ihr und für wen sind sie besonders interessant?

Wir sprechen über alle Themen, die die Pflege betreffen. Dabei betreten wir Gebiete wie die Pflegewissenschaft, -pädagogik, -management, die Pflegepolitik oder auch praxisrelevante Themen. Außerdem sind wir in allen Versorgungssettings unterwegs: Von der Altenpflege, über das Krankenhaus bis in die ambulante Pflege besprechen wir wichtige Aspekte. Damit sind die Folgen für alle Pflegenden interessant, durchaus aber auch für Lehrende, denn unsere Folgen eignen sich auch super für die Ausbildung und Lehre im Studium. Je nach Thema sind sie auch für das Management, die Pflegeentwicklung, die Wissenschaft oder die Medizin interessant. Einige Themen können sicher auch für pflegende Angehörige oder berufsfremde Personen von Bedeutung sein.

Warum ausgerechnet das Format Podcast?

Podcasts sind sehr einfach zu konsumieren und sie sind kostenlos. Jedes Smartphone bietet die Möglichkeit, die "Übergabe" zu hören und das kann man dann auf dem Weg zur Arbeit, beim Hausputz oder beim Einkaufen machen. Außerdem hatten wir einfach Lust einen Podcast zu machen. Und da die Pflege keinen hatte, war die Entscheidung sehr naheliegend.

Ein Jahr "Übergabe" – was war das Highlight?

Rückblickend war sicher jede Folge für sich ein kleines Highlight. Die Premiere war aufregend, die Folge zur Pflegekammer nervenaufreibend. Dass Jens Spahn und Andreas Westerfellhaus mit uns aufgenommen haben, war natürlich ein besonderes Erlebnis. Gleichzeitig hatten wir hochkarätige Gäste aus Politik und Wissenschaft wie Andreas Büscher oder Klaus Wingenfeld, die viel zur Entwicklung der Pflege beitragen und damit mindestens genauso ein Highlight sind wie alle anderen Gäste auch. Was wir aber zu unseren eigenen Folgen nicht vergessen wollen, ist etwas ganz Besonders: und das sind unsere Hörenden! Genau genommen sind das die Stars der ganzen Party, weil ohne den Zuspruch, so viel Lob und Anerkennung wären wir nicht mit soviel Freude dabei. Damit ist wirklich jede einzelne Folge, die gehört wird, ein Highlight!

Wie geht’s weiter? Auf welche Themen dürfen wir uns in 2020 freuen?

2020 ist das Jahr der Pflegefachkräfte und Hebammen. Wir wollen Pflegende die Möglichkeit geben, in unserem Podcast eine Nachricht an die Welt da draußen zu senden. Damit wollen wir Pflege noch viel sichtbarer machen! Thematisch wollen wir gern flexibel bleiben, aber es warten Themen, wie zum Beispiel Leitlinien in der Pflege, und wir werden 2020 auch mal in den Bereich der psychiatrischen Pflege schauen. Wir planen derzeit auch besondere Formate, die mehr Abwechslung bringen sollen. Die existieren derzeit aber erst auf dem Papier. Wir werden unser Jobboard weiterentwickeln und einfach weiter auf hohem Niveau abliefern.

Wer reinhören will, "Übergabe" gibt es auf spotify, deezer, apple podcasts und auf der Homepage der Fünf.

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