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Techniker Krankenkasse (TK) Pilotprojekt zum E-Rezept wird ausgebaut

Die Techniker Krankenkasse baut das Pilotprojekt zum elektronischen Rezept weiter aus. Die Hanseatische Krankenkasse (HEK), die zum Verband der Ersatzkassen (vdek) gehört, ist nun Teil des Projektes.

„Wir freuen uns, dass nun noch mehr Patienten die Möglichkeit haben, die Vorteile des elektronischen Rezepts zu nutzen“, sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK). „Durch die digitale Verordnung werden Abläufe für Patienten, Ärzte und Apotheker schneller und bequemer sein. Die ersten Rückmeldungen aus dem Pilotprojekt sind sehr positiv. Zudem ist weiteres Interesse in der Kassenlandschaft vorhanden. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das elektronische Rezept (E-Rezept) als festen Bestandteil in die Versorgung zu integrieren.“

QR-Code auf das Smartphone

Das E-Rezept wird derzeit im Raum Hamburg-Wandsbek erprobt. Um ein E-Rezept einzulösen, zeigen Versicherte einen QR-Code auf dem Smartphone vor. Diesen bekommen sie über die Arztpraxis. In der Apotheke wird der Code gescannt und das Medikament ausgegeben. Der Übertragungsweg ist Ende-zu-Ende verschlüsselt und die Rezeptdaten liegen dezentral in der Arztpraxis, bis sie in der Apotheke abgerufen werden.

Die TK entwickelt das E-Rezept gemeinsam mit dem Technikpartner LifeTime GmbH und dem Software-Dienstleistungsunternehmen König IDV GmbH. Partner sind außerdem die Privilegierte Adler Apotheke in Hamburg-Wandsbek und das Diabetes Zentrum Wandsbek. Das Pilotprojekt läuft bis ins Jahr 2020.

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