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Anzeige Logo Philips „Starke Verbindung zwischen Klinik und Patient verbessert Qualität und Effizienz“

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Zu den größten Herausforderungen für Leistungserbringer im Gesundheitswesen gehört die Verbesserung der Behandlungsqualität bei gleichzeitiger Senkung der Behandlungskosten. Mit der Digitalisierung von administrativen Prozessen und dem aktiven Einbeziehen von Patienten in den Versorgungsprozess entstehen jedoch vielversprechende Lösungsansätze. Sandra Hoyer ist Business Manager Population Health Management bei der Philips GmbH für Deutschland, Österreich und die Schweiz und spricht über positive Effekte digitaler Patientenkommunikation auf die medizinische Versorgung.

Wie können Patienten dazu beitragen, dass Gesundheitsversorgung effektiver und besser wird?

Indem wir sie zum Beispiel nach ihrer Meinung zum persönlichen Behandlungserfolg und unerwünschten Nebenwirkungen befragen. Denn bezieht man neben den klinischen Daten auch die Erkenntnisse aus Patientenbefragungen mit ein, kann das die Qualität der Behandlung erhöhen. Bisher wurde der Nutzen, der durch Patientenbefragungen entsteht jedoch stark unterschätzt – wahrscheinlich auch, weil der Aufwand bisher recht hoch war.

Und wie kann die Digitalisierung helfen?

Die Befragung und deren Auswertung können automatisiert über ein digitales Befragungstool erfolgen. Das erhöht u.a. die Geschwindigkeit und senk die administrativen Kosten, mit der sich klinische Behandlungsprozesse und deren Ergebnisse auswerten lassen.

Wie sieht das denn in der Praxis aus?

Die Martini-Klinik am UKE in Hamburg macht es vor. Sie ist eines der führenden Zentren für die Therapie des Prostatakarzinoms. Dort werden Patientenbefragungen bereits seit 1992 genutzt, um die Versorgung therapeutisch und prozessual zu verbessern. Mit dem Ergebnis, dass dort exzellente klinische Ergebnisse erzielt werden. Jetzt hat man sich dort für die VitalHealth Befragungsmanagement Lösung von Philips entschieden. Damit wird nun die Behandlungsqualität digital erhoben und auch die administrativen Prozesse verbessert.

Das heißt konkret?

Die Patientendaten für die automatisierten Patientenbefragungen liefert das Krankenhausinformations-system (KIS), in das VitalHealth integriert wird. Auch die Ergebnisse fließen dorthin zurück und lassen sich innerhalb weniger Sekunden auswerten und in einem übersichtlichen Dashboard abbilden. So kann das Team auf einen Blick erkennen, wo besonders gut gearbeitet wurde oder wo ggf. Veränderungen sinnvoll sind. Um auch die Langzeitergebnisse zu erfassen, erhalten Patienten im Anschluss an die Behandlung Fragebögen gemäß des ICHOM-Standards für das lokale Prostatakarzinom, d. h. einmal sieben Tage und einmal sechs Monate nach dem Eingriff, und dann jährlich. Am Ende profitieren beide Seiten davon: Die Patienten und die Klinik.

Gibt es weitere Einsatzgebiete für das Befragungstool?

Ja. Es eignet sich für Zuweiserbefragungen, zur Unterstützung der Diagnostik und Therapiebegleitung im Bereich psychischer Gesundheit oder kann für das Qualitätsmanagement eingesetzt werden.

Auf einen Blick: Die modular-aufgebaute VitalHealth Patientenplattform

Die Architektur der Plattform ist hochflexibel. Die verschiedenen Module lassen sich schnell und einfach an die Behandlungsprozesse des jeweiligen Gesundheitsdienstleisters und seine Patienten anpassen. Prozesse wie das Aufnahme- und Entlassmanagement, die Vorbereitung von Operationen und das Abfragen zur Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit können modular auf die VitalHealth Plattform aufgesetzt und jederzeit erweitert werden. Die Plattform kann entweder in der sicherheitszertifizierten VitalHealth Cloud oder im Rechenzentrum der Klinik selbst betrieben werden. Das Befragungsmanagement ist ein Modul dieser Plattform.
Weitere Informationen auf www.philips.de/phm.