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Pflegekammer: Befragung in Bayern gestartet

"Geben Sie der Pflegekammer Ihre Stimme, damit endlich die Belange unseres Berufes durch unsere Vertreter selbst geregelt werden können", wendet sich Sonja Hohmann, Vorsitzende des DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland, an die professionell Pflegenden in Bayern.

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Pflegekammer: Befragung in Bayern gestartet

Die Befragung, die vielen Aktionen und intensiven Gesprächen folge, werten die Pflegeberufsverbände als einen positiven und wichtigen Schritt. Was das Ergebnis angeht, geben sich die Pflegenden ebenfalls optimistisch: In den anderen Bundesländern, in denen es bereits Umfragen gab, hat sich die überwiegende Mehrheit für eine Selbstverwaltung ausgesprochen, heißt es beim DBfK. Der Verband sieht in der Gründung einer Pflegekammer die Chance, dass der Beruf sich maßgeblich weiterentwickelt. „Bis heute sagen andere – Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Kostenträger – was gut für uns ist. Damit muss jetzt Schluss sein“, so Hohmann weiter.

Mit einer Selbstverwaltung wollen die Pflegenden – in Bayern wären dann schätzungsweise rund 120.000 Berufsangehörige Mitglied – die Versorgungsqualität sicherstellen, Anlaufstelle für Bürger sein, sie vor unsachgemäßer Pflege schützen, die berufliche Fort- und Weiterbildung sowie die Berufspflichten regeln. Erste Ergebnisse der Befragung in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen TNS Infratest werden bereits im Juli erwartet.

Weitere Informationen unter www.pflegekammer-jetzt.de

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