Petition: Ärzte wehren sich gegen Tarifzwang

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Laut Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD solle die Tariffähigkeit der Berufs- und Fachgewerkschaften durch Gesetzgebung ausgehebelt und durch das Prinzip „Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ ersetzt werden, begründen die Delegierten ihren Aufruf.

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Unter dem Druck mächtiger Arbeitgeber- und Gewerkschafts-Spitzenverbände, die sich laut Mitteilung der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) auf Jahrzehnte hinaus ein Tarifmonopol sichern wollten, werde ein Streikverbot für Ärzte und eine Abschaffung der hart erkämpften arztspezifischen Tarifverträge angestrebt.

Die Online-Petition wende sich nach Angaben ÄkNo „gegen diesen freiheitswidrigen Anschlag auch auf die Selbständigkeit des Arztberufes, gegen den sich die Ärzteschaft nur geschlossen wehren kann“.