Forschung -

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preise werden vergeben

Am Freitag, 14. März 2014, wird in der Frankfurter Paulskirche wieder der mit 100.000 Euro dotierte Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis verliehen. Er gehört zu den international renommiertesten Auszeichnungen, die in der Bundesrepublik auf dem Gebiet der Medizin vergeben werden.

Professor Dr. Harald zur Hausen, Vorsitzende des Stiftungsrates der Paul Ehrlich-Stiftung, wird die anwesenden Preisträger bei einer Pressekonferenz am 14. März 2014 um 13 Uhr im Casino des Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt vorstellen.

In diesem Jahr wird ein deutscher Wissenschaftler mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis geehrt. Der Preisträger ist eine Persönlichkeit, die sich um die Erforschung der molekularen Funktionen jener Molekülklasse verdient gemacht hat, mit der sich auch Paul Ehrlich befasst hat und deren Namen er selbst geprägt hat: die Antikörper.

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis wird traditionell an Paul Ehrlichs Geburtstag, dem 14. März, in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Mit ihm werden Wissenschaftler geehrt, die sich auf dem von Paul Ehrlich vertretenen Forschungsgebiet besondere Verdienste erworben haben, insbesondere in der Immunologie, der Krebsforschung, der Hämatologie, der Mikrobiologie und der Chemotherapie. Finanziert wird der seit 1952 verliehene Preis vom Bundesgesundheitsministerium, dem Stiftungsfonds Deutsche Bank im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. und durch zweckgebundene Spenden von Unternehmen. Die Preisträger werden vom Stiftungsrat der Paul Ehrlich-Stiftung ausgewählt.

Nachwuchspreis

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis Der 2006 erstmals vergebene Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis wird von der Paul Ehrlich-Stiftung einmal jährlich an einen in Deutschland tätigen Nachwuchswissenschaftler oder eine in Deutschland tätige Nachwuchswissenschaftlerin verliehen, und zwar für herausragende Leistungen in der biomedizinischen Forschung. Das Preisgeld muss forschungsbezogen verwendet werden. Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen sowie leitende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an deutschen Forschungseinrichtungen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den Stiftungsrat auf Vorschlag einer achtköpfigen Auswahlkommission.

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