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Alten- und Pflegeheime Patientenschützer fordert Corona-Schutzausrüstung für Altenpflege

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat in der Corona-Krise mehr Engagement der Politik für die Belange der Altenpflege eingefordert.

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«Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Altenpflegekräfte werden von der Politik vergessen», sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (25.03.2020). «Sie sind die Verlierer, wenn es um die Verteilung von Desinfektionsmitteln, Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzbrillen geht.» Er forderte: «Die Katastrophe am Pflegebett muss verhindert werden.»

«Die Bundeskanzlerin, ihr Gesundheitsminister und die Ministerpräsidenten sollten in der Corona-Krise die Altenpflege endlich zur Chefsache machen», sagte Brysch. «Es ist unverantwortlich, die Altenpflege schutzlos dem ungezügelten freien Markt auszuliefern.»

Der Staat habe für Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen. Brysch schlug dem Bericht zufolge vor, dass Bundeswehr und Hilfsorganisationen die Ausgabe von Schutzmitteln organisieren könnten. Auch die Ausgabe von Bezugsscheinen ließe sich schnell realisieren. Versandhändler könnten den Vertrieb übernehmen. «Zur Not bitten wir China bei der Produktion um Unterstützung. Tausende von Flugzeugen stehen nutzlos herum, um die Dinge herbeizuschaffen», sagte der Stiftungsvorstand.

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