Gebäude&Technik -

Marienkrankenhaus Hamburg Erfolgreiche OP-Sanierung

Die Sanierung der OP-Säle eines Krankenhauses stellt eine große logistische und technische Herausforderung dar: Der laufende Betrieb muss aufrecht erhalten, die Sicherheit der Patienten zeitgleich gewährleistet werden. Ein Best-Practice-Beispiel dafür ist das Marienkrankenhaus in Hamburg mit seinen sieben OP-Sälen.

Themenseite: Neubau & Sanierung

Insgesamt sieben OP-Säle sollten am Marienkrankenhaus in Hamburg saniert werden. Zudem standen weitere Baumaßnahmen im Haus an. Da von der Sanierung auch die technische und IT-seitige Ausstattung der OPs unmittelbar betroffen war, entschied man sich zu einem beschränkten Ausschreibeverfahren, um geeignete Partner für das Projekt zu finden. Unterstützung fand die Einrichtung u.a. bei Rein Medical. Der Hersteller und Entwickler von Soft- und Hardwarelösungen im Bereich Medical IT lieferte die Monitore und PCs für den Wandeinbau.

„Uns war wichtig, ein Unternehmen zu finden, das auf die für den OP benötigte Hardware spezialisiert ist und Produkte hoher Qualität liefert“, erläutert Rolf Rathjen, Leiter Medizintechnik im Marienkrankenhaus Hamburg, die Anforderungen an den Partner. „Darüber hinaus sollten sich die PCs und die Monitore sehr gut in die Wände integrieren lassen – Kabel wollten wir im OP-Saal keinesfalls sehen. Schlussendlich hatte für uns aber auch ein professionelles Zeitmanagement oberste Priorität.“

Insgesamt lieferte Rein Medical für jeden OP-Saal zwei 27“ Operion-Displays mit PC für den Wandeinbau sowie je einen 55“ Operion-Display (4K). Für die Einleitung stellte das Unternehmen zudem jeweils einen 24“ Clinio-PC mit Touchscreen zur Verfügung. „Das Besondere dabei ist die 4K UHD-Bildgebung: Unsere Operion 3-Monitore sind auch als UHD-Monitore mit unterschiedlichen Displaydiagonalen erhältlich“, erläutert Roland Schleberger, Regionalvertriebsleiter Nord bei Rein Medical und Projektverantwortlicher. „Wir sind stolz, damit bereits 2017 unser erstes Projekt mit einem 4K UHD-Display in Deutschland realisiert zu haben.“ Anfang 2016 habe man mit der Sanierung der OP-Säle begonnen.

Alle Monitore und PCs wurden vor Ort montiert, auch für die Schulung der Klinikmitarbeitenden zeichnet sich Rein Medical verantwortlich. „Zu jedem Zeitpunkt im Projekt konnten wir uns auf unseren Partner verlassen“, freut sich Rathjen. „Sowohl Abstimmung als auch Lieferung waren aus unserer Sicht perfekt und stets im Zeitplan.“ Nach knapp einem Jahr liefen die ersten Systeme einwandfrei im Live-Betrieb.

Baustand heute

Seite Ende des letzten Jahres sind die Systeme nun in vier OP-Sälen im Einsatz. Aktuell läuft am Marienkrankenhaus bereits Bauabschnitt 3: die Sanierung bzw. Fertigstellung der letzten drei OPs. Auch hier übernimmt Rein Medical die IT-seitige Ausstattung, analog zu den bereits sanierten und neu eingerichteten Sälen.

© hcm-magazin.de 2021 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen