Einsparpotenziale aufspüren Online-Seminar zum Energie-Monitoring

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Bei großen Kaltwassernetzen gibt es häufig keine Sommer-/Winterschaltung, Heizungspumpen laufen auch im Sommer durch. Schwachstellen wie diese detektiert im Idealfall ein Energie-Monitoring. Worauf es dabei ankommt, erörtert ein FKT-Online-Seminar am 18. November 2021.

Im FKT-Online-Seminar am 19. Januar 2021 wird die Frage „Krankenhauszukunftsgesetz und digitale Reifegradmessung – wird die Digitalisierungsgesetzgebung die ‚Welle‘ zum Umbau von Kliniken?“ erörtert. – © taniasv (stock.adobe.com)

Im Rahmen des Forschungsprojektes EffMon wurden unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) ein umfangreiches Monitoring und Betriebsoptimierungen unter anderem auch in zwei Krankenhäuser durchgeführt. In dem Projekt zeigte sich, dass große Einsparungen oft schon durch die Optimierung vorhandener Regelungstechnik erzielt werden können. Aufgrund eines fehlenden Monitoring-Systems bleiben offensichtliche und großen Energieverschwendungen jedoch in vielen Häusern unentdeckt.

Kontinuierlich besser werden

Energie-Monitoring ist Voraussetzung für eine kontinuierlichen Verbesserung. Zukunftsträchtig sind vor allem Monitoring-Systeme, die vorhandene Gebäudetechnik automatisiert auf verbesserte Regelungsmöglichkeiten hin prüfen und/oder zur optimierten Steuerung auch Wettervorhersagen mit einbeziehen.

Im Projekt EffMon wurden Kriterien und einfache Entscheidungsbäume erarbeitet, aus denen Entscheidungstragende schnell erkennen können, ob der Aufbau eines Monitoring-Systems sinnvoll ist, oder ob besser selektiv einzelne Optimierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten. Denn: Der Aufbau eines Monitoring-Systems ist nicht zu unterschätzen. In einer Bestandsaufnahme ist zu klären, welche Bereiche und Anlagen lohnend für ein Monitoring scheinen. In der Regel müssen dazu zahlreiche Datenquellen zusammengeführt werden. Wird der Energieverbrauch von wichtigen Anlagen oder Gebäudebereichen noch nicht erfasst, müssen Zähler oder Sensoren neu installiert werden.

Technik mit Plan und Ziel

Der Nutzen eines gut funktionierenden Monitoring-Systems liegt nicht nur in der Senkung von Betriebskosten und CO2-Emissionen, es unterstützt auch die Instandhaltungsstrategie und liefert wertvolle Informationen für die Planung bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen oder veränderter Gebäudenutzung. Auf Grundlage der aktuellen Energie- und Betriebsdaten lässt sich der notwendige Energiebedarf nach Umbau-, Sanierungsmaßnahmen oder optimierten Einstellungen realistisch abschätzen.

Details und praktisches Hintergrundwissen im FKT-Online-Seminar

Im Rahmen eines FKT-Online-Seminars „Energiemonitoring – mehr wissen, schlauer handeln!“ präsentiert der Autor gemeinsam mit weiteren Projektpartnern am 18. November 2021 um 16.30 Uhr die Ergebnisse des EffMon-Projektes. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier geht es zur Anmeldung: https://www.fkt.de/veranstaltungen/