NUB-Anfragen nehmen deutlich zu

Das Verhältnis zwischen negativen und positiven Bescheiden für die medizinische Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Methoden ist dabei relativ ausgeglichen.

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Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Demnach lagen im Jahr 2005 3.464 Anfragen vor, von denen 809 eine NUB-Anerkennung erhielten, 1.752 wurden dagegen nicht akzeptiert. Im Jahr 2011 wurden 15.571 Anfragen registriert, von denen 7.207 positiv beschieden wurden und 6.915 negativ.

Als NUB werden Methoden bezeichnet, deren medizinische Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit noch nicht eindeutig nachgewiesen sind. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Kassen und Krankenhäuser für die NUB zeitlich befristete Entgelte vereinbaren. Doch vor einer gesonderten Vergütung muss sich das Krankenhaus beim InEK erkundigen, ob die neue Methode mit den bereits vereinbarten Fallpauschalen und Zusatzentgelten sachgerecht abgerechnet werden kann.

Die Grünen hatten sich in ihrer Anfrage (17/6190) zur Nutzenbewertung von nichtmedikamentösen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erkundigt. Die Antwort der Bundesregierung (17/6397) kann im Internet nachgelesen werden: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/063/1706397.pdf