Krankenhausfinanzierung -

Krankenhausinvestitionen Neuer Katalog für Investitionspauschalen

Im dritten Jahr in Folge haben sich der GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) auf einen Katalog von Investitionsbewertungsrelationen geeinigt.

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Diese zeigen den leistungsbezogenen Investitionsbedarf für die unterschiedlichen Fallpauschalen. Die von den Bundesländern bereitgestellten Mittel für Krankenhäuser könnten mit diesem Katalog besser verteilt werden als wenn die Bettenanzahl die Bezugsgröße wäre, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Institutionen. Und weiter: Erneut werde durch empirisch erhobene Zahlen belegt, dass der bestandserhaltende Investitionsbedarf der Kliniken bundesweit bei sechs Milliarden Euro liege. „Gerade einmal die Hälfte wird derzeit von den Bundesländern gedeckt.“

Der Katalog basiert auf Kalkulationen des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK). Dabei wird jedem Fall eine sogenannte Investitionsbewertungsrelation zugeordnet. Dieser Verhältniswert stellt den Investitionsbedarf eines Krankenhauses dar, der notwendig ist, um diese Leistung zu erbringen. Ob der Katalog genutzt wird, hängt von der Entscheidung des jeweiligen Bundeslandes ab. Bislang ist die Zahl der Nutzer überschaubar: Laut GKV-Spitzenverband, PKV und DKG verwendet lediglich das Land Berlin diese Bewertungen.

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