Politik -

Bayern Neuer Gesundheitsminister Holetschek im Amt

Der bisherige Staatssekretär und Leiter der Corona-Task-Force Klaus Holetschek (CSU) ist neuer Gesundheitsminister in Bayern. Am Wochenende hat er das bayerische Registrierungsportal www.impfzentren.bayern vorgestellt.

Am 6. Januar 2021 wurde bekannt, dass Bayern während der Corona-Pandemie einen neuen Gesundheitsminister bekommt. Klaus Holetschek ist sein Amt bereits angetreten, die frühere bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml ist als Europaministerin in die Staatskanzlei gezogen. (Alle Informationen zum Wechsel finden Sie hier "Klaus Holetschek löst Melanie Huml ab").

Am Sonntag, 10. Januar 2021, hat sich der neue bayerische Gesundheitsminister und frühere Staatssekretär Klaus Holetschek (CSU) bereits zu Wort gemeldet und sich zu den mehr als 111.000 Corona-Impfungen in Bayern geäußert: "Mittlerweile konnten in Bayern bisher bereits 111.897 Menschen (Stand 9. Januar) gegen Corona geimpft werden. Um die am stärksten risikobelasteten Personengruppen als erstes schützen zu können, liegt der Schwerpunkt der Impfungen aktuell auf den Alten- und Pflegeheimen sowie auf dem Personal von Kliniken und Unikliniken in Bereichen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko. Rund die Hälfte der Impfungen erfolgten beim Krankenhauspersonal bzw. bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen."

In Bayern habe man aktuell ein System von 99 Impfzentren, es brauche aber laut Holetschek "mehr Impfstoff". Außerdem müssten die Impfstoff-Zulassungen in der EU schneller erfolgen. "Deshalb war es wichtig, dass die Europäische Kommission der Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) gefolgt ist, künftig im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Entnahme von sechs statt bisher fünf Impfdosen pro Impfstoff-Vial zuzulassen. So bedeutet sie doch ein Plus von 20 Prozent pro Impfstoffampulle."

Außerdem stellte Holetschek das neue Registrierungsportal www.impfzentren.bayern vor, das ab 11. Januar 2021 wichtige Informationen zur Impfung bereitstellt. Hier könnten Menschen mit 1. Wohnsitz in Bayern bereits von zu Hause aus auf wichtige Informationen zugreifen, die im Rahmen der Impfung relevant werden und sich registrieren. "Auf Basis dieser Daten können dann in einem nächsten Schritt ab dem 20. Januar konkrete Impftermine elektronisch vereinbart werden. Die Vergabe der Impftermine orientiert sich streng an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe." Es handele sich um ein Modul der Bayerischen Impfsoftware BayIMCO (Bayerisches Impfmanagement gegen Corona). Daneben sollen aber auch weiterhin die telefonischen Terminvereinbarungen in den regionalen Impfzentren oder über die bundesweite Zentralnummer 116 117 möglich sein, um die Bürgerinnen und Bürger ohne Internetzugang bei der Registrierung zu unterstützen.

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