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Universitätsklinikum Essen Neuer Forschungspreis für Kinderheilkunde

Kampf gegen Kinder- und Jugendkrankheiten: Ein neuer Förderpreis der Stiftung Universitätsmedizin der Essener Uniklinik soll zu Forschungsarbeiten im Bereich der Kinderheilkunde anregen. Alle zwei Jahre wird dafür ab 2016 der Hermann-Seippel-Preis verliehen. Schirmherr ist Dr. Eckart von Hirschhausen.

Neuer Forschungspreis für Kinderheilkunde
Ab 2016 wird der Hermann-Seippel-Preis für Forschungen im Bereich Kinder- und Jugenheilkunde alle zwei Jahre verliehen. -

Eine Million Euro für die Forschung im Bereich der Kinderheilkunde – dieses Fördervolumen stellt ein neues Projekt in Aussicht, das von der Stiftung Universitätsmedizin ins Leben gerufen wurde. Ziel dessen ist es, den Kampf gegen Krankheiten von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und die Lebensbedingungen der jungen Patienten zu verbessern. Im Fokus steht aber auch die intensivere Vernetzung der in diesem Bereich tätigen Forscher. Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf dem neuen Förderpreis, dem „Hermann-Seippel-Preis“, der mit Start in 2016 alle zwei Jahre bis 2026 verliehen werden soll. Der Preis ist mit je 200.000 Euro dotiert.

Prominenter Unterstützer: Eckart von Hirschhausen

Die Stiftung wird bei ihrem neuen Förderpreis von einem prominenten Schirmherren unterstützt: dem Arzt, Komiker und Gründer der Stiftung „HUMOR HILFT HEILEN“, Dr. Eckart von Hirschhausen. „Die Weiterentwicklung der Kinderheilkunde liegt mir am Herzen. Ich habe selber als Arzt in der Kinderneurologie und Kinderpsychiatrie gearbeitet und weiß: Je früher man die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern fördert, desto höher sind die Chancen auf ein glückliches Leben“, erläuterte von Hirschhausen anlässlich der Vorstellung des neuen Preises.

Über den Forschungspreis

Bewerben können sich Forscher sowie Forschergruppen medizinischer Fakultäten in ganz Deutschland, die ihr Vorhaben im Bereich Kinderheilkunde und im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Uniklinikum Essen umsetzen und weiterentwickeln wollen. Die eingereichten Forschungsvorhaben sollen dabei einen klaren Bezug zur Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention von Krankheiten haben, unter denen Kinder und Jugendliche leiden, und ein hohes Potenzial wissenschaftlicher Innovation vorweisen. Denn es ist das übergreifende Ziel des Forschungspreises für Kinderheilkunde, den Kampf gegen Krankheiten von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und so dazu beizutragen, mit Hilfe der geförderten Forschungsprojekte – wo möglich – Leben zu retten. Zudem sollen die Fördermittel dabei helfen, die Lebensbedingungen der jungen Patienten zu verbessern. Das Preisgeld kann dem entsprechend sowohl für Sach- und Investitionsmittel als auch für die Finanzierung von Personal verwendet werden.

Ab heute bewerben

Eine Bewerbung für 2016 ist ab dem 29. Februar möglich: Dazu müssen Interessenten auf der Internetseite www.forschungspreis-kinderheilkunde.de ein Antragsformular herunterladen, ausfüllen, mit kurzen Lebensläufen ergänzen und bis zum 31. August 2016 per E-Mail an bewerbung@forschungspreis-kinderheilkunde.de zurücksenden. Zusätzlich ist eine Einreichung per Post erforderlich.

Nach Anmeldeschluss sichten ein Expertengremium sowie eine Jury die eingegangenen Vorschläge. Das Preisträger-Projekt wird in einem zweistufigen Verfahren anhand klarer Kriterien ermittelt. Die Experten bewerten dabei u.a.

  • Relevanz und Aktualität der Fragestellung,
  • Klarheit des Bezugs zur Verbesserung von Diagnostik,
  • Therapie oder Prävention,
  • wissenschaftliche Qualität des Projektes,
  • Methodik,
  • wissenschaftliche Innovation,
  • Qualifikation sowie
  • Vorarbeiten der Antragsteller.
 

Im Anschluss nimmt ein Jury-Gremium die Auswahl des Preisträger-Projektes anhand eines Punkterasters vor. Im November 2016 erfolgt die feierliche Verleihung des mit 200.000 Euro dotierten Preises. Danach werden alle zwei Jahre weitere Forschungsprojekte ausgezeichnet, so dass bis 2026 insgesamt eine Million Euro ausgeschüttet werden.

Weitere Informationen zum neuen Forschungspreis für Kinderheilkunde finden Sie unter www.forschungspreis-kinderheilkunde.de

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