Informationstechnik -

Archivierung Neue Digitalstrategie in der Marienhaus-Gruppe

Bereits im Juni schloss die Krankenhausgruppe einen Rahmenvertrag mit Nexus/Marabu zur Nutzung des Enterprise Content Management Systems "Pegasos". Nun startet der erste Schritt: der Rollout der digitalen Patientenakte und ihre revisionssichere Langzeitarchivierung.

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Die Marienhaus-Gruppe mit 13 Krankenhäusern und jährlich über 170.000 stationären Fällen geht den entscheidenden Schritt im Digitalen Wandel: Mehrwerte aus digitalen Patientenakten nutzen, um alle medizinischen und ökonomischen Prozesse zu optimieren. Das Gesamtkonzept beruht auf dem Betrieb der Dienste in den zertifizierten DMI Rechenzentren. Als Enterprise Content Management System kommt hierbei "Pegasos" von Nexus/Marabu zum Einsatz – die Bestandslösungen werden migriert. Bereits im Juni schlossen die Parteien einen Rahmenvertrag, der die flächendeckende Einführung einer einheitlichen digitalen Archivierungsstrategie umfasst. Der erste Schritt ist der Rollout der digitalen Patientenakte und ihre revisionssichere Langzeitarchivierung

Unterschiedliche Prozesse in Kliniken

„Entscheidend für den erfolgreichen Projektverlauf ist der angestrebte hohe Standardisierungsgrad über alle angeschlossenen Häuser“, so Guido Bovekamp, Vertriebsleiter der DMI GmbH & Co.KG. „Die einzelnen Kliniken sind in ihren Prozessen sehr unterschiedlich – sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Prozesslandschaft. Nur durch eine Vereinheitlichung der aktenbasierten Prozesse und Strukturen ist der ehrgeizige Rollout-Plan der Marienhaus Dienstleistung GmbH realisierbar. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Nexus/Marabu freuen wir uns darauf, die Marienhaus-Kliniken in der Umsetzung der langfristigen Digitalstrategie zu begleiten.

Strukturierte Patientendaten

H ans-Walter Schmittel, Geschäftsführer der Marienhaus Dienstleistungen GmbH ist überzeugt: „DMI und Nexus/Marabu haben sofort aufgenommen, wohin unsere Digitalstrategie führen soll. Schrittweise werden wir den Digitalisierungsgrad in allen Häusern der Marienhaus-Gruppe erhöhen und somit alle klinischen und administrativen Prozesse optimieren. Strukturierte Patientendaten und interoperable IT-Anbindung bilden die Basis für diesen Wandel.“

Die verfügbaren Datenströme dorthin zu lenken, wo sie gebraucht werden, unterstreicht auch Bernhard Nelsen, Senior Consultant Nexus/Marabu: „Besonders in Anbetracht des Kostendruckes, der auf den Krankenhäusern lastet, ist es entscheidend, die medizinischen und medizin-ökonomischen Prozesse optimal zu gestalten. Ein zentrales Datenmanagement wird auch bei der Marienhaus-Gruppe viel zur Wirtschaftlichkeit beitragen.“

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