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Niedersachsen Neubau der Universitätsmedizin Göttingen verzögert sich

Der geplante milliardenschwere Neubau der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) verzögert sich aufgrund von Problemen im Vergabeverfahren.

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Über die Verzögerung des geplanten milliardenschweren Neubaus der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) informierte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler am Mittwoch (24.06.2020) den Wissenschaftsausschuss des Landtags in Hannover. Die Verzögerung betrage etwa ein halbes Jahr, entscheidend sei die Herstellung der Rechtsicherheit, sagte der CDU-Politiker nach der Sitzung. Die UMG werde die Ausschreibung der sogenannten Zwei-Haus-Lösung aufheben und aus vergaberechtlichen Gründen eine neue Ausschreibung für eine Ein-Haus-Lösung vorbereiten. Was dies kosten wird, bezifferte er nicht. Es handele sich nicht um einen Planungsstopp, betonte Thümler.

Die UMG und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sollen in den kommenden Jahren schrittweise für zusammen mindestens 2,1 Milliarden Euro neu errichtet werden. Eine im vergangenen Jahr gegründete landeseigene Dachgesellschaft koordiniert die beiden Großbauvorhaben. Der Dachgesellschaft waren Mängel bei der Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt an der UMG aufgefallen.

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