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Jetzt anmelden Digitale Symposien beim Nationalen Qualitätskongress Gesundheit

Ein Zwischenfazit zur Eindämmung der Pandemie in Deutschland ziehen am 26. und 27. November Verantwortliche aus dem Gesundheitssystem beim 14. Nationalen Qualitätskongress Gesundheit. Interessierte können die Veranstaltung digital verfolgen.

Covid-19 hat die Sepsis - leider - weltweit bekannt gemacht. Nach chinesischen Studien entwickeln bis zu 60 Prozent der schwer erkrankten Covid-19-Patienten eine lebensbedrohliche Sepsis, 20 Prozent erleiden einen septischen Schock. Grundsätzlich kann jede Infektion eine Sepsis auslösen; nahezu 20 Prozent aller Todesfälle weltweit stehen in Verbindung mit einer Sepsis. In Deutschland liegt die Sterblichkeit von Patienten mit schwerer Sepsis bei etwa 40 Prozent – und damit höher als in anderen westlichen Gesundheitssystemen wie Australien (rund 18 Prozent), USA (rund 23 Prozent) und England (rund 30 Prozent). Dort sind Pflegepersonal und Mediziner zur Früherkennung geschult und Systeme der Notfallbehandlung von Sepsis etabliert.

Erst Corona, dann Sepsis

Beim 14. Nationalen Qualitätskongress Gesundheit diskutieren Exprten den Sachstand und die erforderlichen Maßnahmen zur besseren Früherkennung und Therapie der Sepsis. Dazu zählen

  • Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende Aktionsbündnis Patientensicherheit und Chief Patient Safety Officer, Universitätsmedizin Essen,
  • Prof. Dr. Konrad Reinhart, Chairman Global Sepsis Alliance und Vorsitzender der Sepsis-Stiftung, sowie
  • Ute Leonhardt, Stellv. Abteilungsleiterin Ambulante Versorgung, Verband der Ersatzkassen.

Der Weg zum digitalisierten Krankenhaus

Einen enormen Schub hat die Digitalisierung des Gesundheitssystems durch die Corona-Pandemie erfahren. Die Speaker erörtern in den Symposien Digitale Klinikprojekte und KI für mehr Qualität, Der Weg zum digitalisierten Krankenhaus und Digitale Gesundheitsanwendungen – wie trennt man die Spreu vom Weizen? den Stand der Entwicklung und die weiteren notwendigen Schritte.

Alle Symposien des 14. Nationalen Qualitätskongresses Gesundheit können am 26. und 27. November digital verfolgt werden. Während der Symposien können zudem Fragen an die Referenten gerichtet werden. Weitere Vorträge und Referenten u.a.

  • Die Corona-Pandemie als Booster - Digital ist das neue „Normal“ (Prof. Dr. Jörg Debatin, Leiter Health Innovation Hub)
  • KI-unterstützte Systeme in der Diagnostik (Prof. Dr. Dipl.-Phys. Frederick Klauschen, Geschäftsführender Oberarzt, Pathologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin)
  • Rechtsfragen bei der Nutzung von KI im Bereich der Medizin (Dr. Andreas Lober, Rechtsanwalt, Partner, BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)
  • KI im OP zur Verbesserung der Patientensicherheit (Björn von Siemens, Co-Founder, Caresyntax GmbH)
  • Digitale Gesundheitsanwendungen aus Sicht der Techniker Krankenkasse (Thomas Ballast, Stellv. Vorsitzender des Vorstands, Techniker Krankenkasse)
  • mskin - Dermatologische Behandlung von COVID-19-Patienten mit einer App (Prof. Dr. Michael Jünger, Direktor, Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsmedizin Greifswald)

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