Aus dem Markt -

ALHO Systembau GmbH So läuft das Qualitätsmanagement bei ALHO ab

Immer mehr Bauträger setzen auf die kosten- und zeitsparende Modulbauweise – auch im Gesundheitswesen. Einer der Marktführer der Branche, ALHO, setzt dabei auf konsequentes Qualitätsmanagement, das auf vier Säulen fußt.

Beim Modulbauunternehmen ALHO weiß man: Nur mit außergewöhnlicher Produktgüte lässt sich hohe Kundenzufriedenheit auf Dauer halten. Doch Qualität ist kein Zufall. Großes Engagement, ein durchdachtes Konzept und der Wille aller Mitarbeiter zur stringenten Qualitätssicherung und -steigerung sind nötig, damit hochwertige Module produziert und daraus individuelle, qualitätsvolle Gebäude realisiert werden können.

Seit über 50 Jahren produziert ALHO modulare Gebäude als nachhaltige Alternative zu konventionell errichteten. Das familiengeführte Unternehmen gehört zu den Marktführern der Branche. Merkmale des modularen Bauens mit ALHO sind: schnelles Bauen, planbare Sicherheit in Bezug auf Baukosten und Termine, geldwerte Vorteile durch kürzere Bauzeit und schnellere Nutzung, hohe Qualität durch lückenlose Qualitätssicherung und durch sauber getaktete Abläufe.

Baumängel kosten 15 Prozent des Jahresumsatzes

Mängel sind Kostentreiber Nummer Eins am Bau. Sie verzögern den Bauprozess und führen zu drastischen Kostensteigerungen. Laut der Jahresanalyse 2020 von BauInfoCosult betrug der Fehlerkostenanteil in der deutschen Baubranche 2019 im Schnitt 15,4 Prozent des Jahresumsatzes. Bezogen auf den Umsatz im Bauhauptgewerke bedeutete dies ein Fehlerkostenfiasko in Höhe von 20,79 Milliarden Euro. Unter den zahlreichen Faktoren, die dazu führen, nehmen zwei Aspekte die vorderen Plätze ein: Mängel in der Planung und unzureichende Kommunikation unter den Baubeteiligten.

Interdisziplinäre Teams planen Module

Die Devise beim Bauen mit vorgefertigten Raummodulen ist jedoch "Planung vor Ausführung". Damit ist der gesamte Planungs- und Entscheidungsprozess ein grundlegend anderer als beim klassischen Bauen, bei dem man in der baubegleitenden Planung Entscheidungen umkehren und Details selbst im Baustadium ändern kann. Durch die integrale Planung treffen im Modulbau alle Fachdisziplinen von Anfang an zusammen, werden frühzeitig aufeinander abgestimmt und alle Entscheidungen im Vorfeld gebündelt.

Im Gegensatz zur reinen Qualitätskontrolle, bei der nur auf bereits entstandene Fehler reagiert wird, setzt ALHO auf aktives Handeln. Ein durchgängiges Qualitätsmanagement stellt sicher, dass Mängel und Fehler von Anfang an weitestgehend vermieden werden. Dabei werden alle qualitätsbezogenen Aktivitäten und Zielsetzungen in einer ganzheitlichen Prozesssteuerung zusammengefasst und in einem sog. Management-Handbuch in Bezug auf die Qualitätssicherung und deren Grundsätze für die Arbeit in der Praxis heruntergebrochen mit dem Ziel die Prozess-, Arbeits-, Produkt- und Dienstleistungsqualität zu verbessern.

Die vier Säulen des Qualitätsmanagements bei ALHO

  1. Orientierung an der Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001
    Die ISO 9001 ist die national und international am weitesten verbreitete, branchenübergreifend gültige Norm zur Erstellung, Umsetzung und Aufrechterhaltung von Qualitätsmanagementsystemen. Im Falle von ALHO wird das Zertifikat alle drei Jahre durch den TÜV Rheinland neu vergeben. Die ISO-Prüfung umfasst alle Bereiche der ALHO Systembau GmbH anhand eines beispielhaften ALHO Bauprojekts. Die Phasen des Projektabwicklungsprozesses im Sinne der DIN reichen vom Auftragseingang bis zur Übergabe des Gebäudes.
  2. Lean Production und Lean Management
    Bei der Modulherstellung garantiert die bei ALHO praktizierte "Lean Production" den bestmöglichen und schonendsten Einsatz von Ressourcen. In der Planungsphase der Modulgebäude werden deren Strukturen und Attribute mittels modernster IFC-Technik digital abgebildet und die unterschiedlichen Disziplinen am 3D-Modell aufeinander abgestimmt. Damit kommt sie dem Herstellungsprozess in vielen Industriebereichen jedoch erheblich näher als das konventionelle Bauen. Ein insbesondere aus der Automobilindustrie bekannter Ansatz zur Prozessoptimierung – das "Lean Management" – wird bei ALHO ebenfalls praktiziert und stetig optimiert. Grundsätzlich geht es dabei darum, Prozesse schlank zu halten und jegliche Art von Verschwendung zu vermeiden, sei es in Hinblick auf Materialien, Energie oder auch Manpower.
  3. Interne Qualitätssicherung
    Herstellern von Stahltragwerken wie ALHO findet die werkseigene Produktionskontrolle Anwendung. Deren Zertifizierung und eine ständige Überwachung müssen vorhanden sein, damit das der Norm entsprechende CE-Kennzeichen an den Modulen angebracht werden darf. Neben den Stahlbauarbeiten, dem Trockenbau sowie dem Einbau der Fenster und Türen in die Module beinhaltet die ALHO Leistung als Generalunternehmer auch die Beauftragung der Nachunternehmer. Eine wichtige Säule des ALHO Qualitätsmanagements ist dabei die E igenüberwachung durch werksseitige Qualitäts- und Fertigungskontrollen. Diese erfolgen sowohl analog als auch digital und begleiten das Projekt bis hin zur Endreinigung der Module.
  4. Externe Qualitätssicherung 
    Die Modulproduktion wird zusätzlich von externen Instituten begleitet und untersucht. Allen voran steht das RAL-Gütezeichen Stahlsystembauweise RAL-GZ 613. Es bescheinigt, dass das Unternehmen nach den geltenden Regeln der Technik arbeitet, also alle geltenden DIN-Normen einhält, der Arbeitsschutz gewährleistet ist und vieles mehr. Zertifikate angesehener Institute, wie dem Materialprüfamt in Braunschweig oder dem Bau- und Prüfinstitut Leipzig zu bautechnischen Details wie Brandschutz oder zu Typenstatiken, Nachweise zu den Anforderungen des neuen Gebäude Energie Gesetzes GEG sowie Schweißnachweise garantieren die hohe Qualität der ALHO Module. Und auch in Sachen Nachhaltigkeit punktet die Modulbauweise: Von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB hat das ALHO Bausystem das Vorzertifikat in Gold erhalten.

Millimeter-Präzision

All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass im Modulbau eine erheblich höhere Qualität erzielt werden kann, als beim konventionellen Bauen. So profitiert der Kunde von den präzise aufeinander abgestimmten Prozessen innerhalb eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements. Das serielle, modulare Bauen mit den ALHO Raumzellen aus Stahl führt zu einer beispiellosen Qualität in der Ausführung der Objekte.

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