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ViaSalus Mitarbeiter können in Transfergesellschaft wechseln

Die Mitarbeitervertretungen der ViaSalus-Krankenhäuser in Dernbach, Zell und Frankfurt am Main haben die Ergebnisse der Sozialplanverhandlungen vorgestellt: In allen drei Häusern müssen Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Arbeitsplatzabbau fällt aber deutlich geringer aus als erwartet.

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Bei ViaSalus können alle Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze abgebaut werden, in eine Transfergesellschaft wechseln. Die Mitarbeitervertretungen der ViaSalus-Krankenhäuser in Dernbach, Zell und Frankfurt am Main haben am 12. April 2019 die Ergebnisse der Sozialplanverhandlungen vorgestellt: In allen drei Häusern müssen Arbeitsplätze abgebaut werden, um die bestehenden Defizite abzubauen und einen kostendeckenden Betrieb dieser Krankenhäuser zu sichern. Doch der Arbeitsplatzabbau fällt deutlich geringer aus. Zudem ist es der Geschäftsführung der Katharina Kasper ViaSalus GmbH gelungen, gemeinsam mit den Mitarbeitervertretungen und der Agentur für Arbeit die Finanzierung für eine Transfergesellschaft grundsätzlich sicherzustellen.

Was das konkret für die Mitarbeiter bedeutet

In dieser Transfergesellschaft erhalten die Arbeitnehmer sechs Monate lang 80 Prozent ihres pauschalierten Nettoentgeltes. Zusätzlich werden sie mit gezielten Qualifizierungsmaßnahmen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützt. Die betroffenen Mitarbeiter können nahtlos zum 1. Mai 2019 in die Transfergesellschaft wechseln und müssen sich nicht arbeitslos melden. Ferner erhalten die Mitarbeiter, die in die Transfergesellschaft eintreten, laut ViaSalus eine Wechselprämie in Höhe eines Brutto-Monatsgehalts. Zusätzlich sollen die Mitarbeiter die Option auf eine „Sprinterprämie“ haben. Heißt: Wenn sie die Transfergesellschaft vorzeitig verlassen, erhalten sie 75 Prozent der noch ausstehenden Bezüge als Abfindung.

Die Ergebnisse der Sozialplanverhandlungen lauten im Einzelnen: Im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach müssen 28 Arbeitsplätze abgebaut werden; das entspricht 17,0 Vollzeitkräften (VK). Im Klinikum Mittelmosel in Zell sind es 26 Arbeitsplätze (17,6 VK). Und im Frankfurter St. Elisabethen-Krankenhaus sind 30 Arbeitsplätze (23,8 VK) betroffen. In den beiden ViaSalus-Krankenhäusern in Düsseldorf und Wesseling ist hingegen keine Reduzierung von Arbeitsplätzen erforderlich.

Stimmen aus der Geschäftsführung

„Das bedeutet, dass wir weit weniger Arbeitsplätze abbauen müssen als zu Beginn des Eigenverwaltungsverfahrens erwartet“, betonte ViaSalus-Geschäftsführer Reinhard Wichels. „Dies ist v.a. auf die erfreulich positive Umsatzentwicklung in allen ViaSalus-Krankenhäusern seit Jahresanfang zurückzuführen. Ein Erfolg, an dem die Mitarbeiter großen Anteil haben.“ „So sehr ich den Verlust jedes einzelnen Arbeitsplatzes persönlich bedauere, so bin ich doch erleichtert, dass wir den betroffenen Mitarbeitern die Möglichkeit einer Transfergesellschaft anbieten können“, ergänzte ViaSalus-Geschäftsführer Manfred Sunderhaus.

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