Gebäude&Technik -

Studentenwettbewerb DITA: Mit Textilien zur Gesundung des Menschen beitragen

Im Jahr 2014 hatte drapilux, Textilhersteller für den Objektbereich, erstmalig den DITA – drapilux interior textile award ausgeschrieben. Studierende der Fachrichtung Innenarchitektur von zehn Hochschulen aus ganz Deutschland nahmen teil. Jetzt stehen die Gewinner des Ideenwettbewerbs fest.

Deutschlands Studierende waren aufgerufen, mittels Textilien eine positive Raumatmosphäre für den Healthcare-Bereich herzustellen. Außergewöhnlich gut gelungen ist dies nach Ansicht der Jury Anna Nadine Link von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit ihrem Werk „Nanosyn“. Sie erhält den ersten Preis und darf im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums inklusive Unterkunft und Vergütung bei der Entwicklung einer neuen Gewebequalität mitwirken. Den zweiten Platz erreicht Anna-Maria Knedler von der Hochschule Trier mit „Roll up“. Sie wird das drapilux-Design-Team zur Mailänder Möbelmesse begleiten und neue Trends scouten. Auf Platz drei schafft es eine weitere Triererin: Melanie Sinofzik mit „Parametrical Shadows“. Sie ist zu einer Exkursion zu der dänischen Gesellschaft „drapilux of Scandinavia“ in Kopenhagen eingeladen. Gesamtwert der Preise: 6.000 Euro.

Die Jury, bestehend aus Dan Schmitz, Geschäftsführer der Schmitz-Werke, Kirstin Herrmann, Leiterin des drapilux-Design­ateliers, Prof. Rudolf Schricker, Vizepräsident des Bundes Deutscher Innenarchitekten (BDIA) und Professor an der Hochschule Coburg, sowie Petra Stephan, Chefredakteurin AIT, und Ivonne Rammoser, Chefredakteurin Health&Care Management, hatte sich die Auswahl aus den Entwürfen der 37 Teilnehmer nicht leicht gemacht. Sie prüfte die Auseinandersetzung mit dem Thema, Umsetzung, gestalterische Qualität, den Innovationscharakter, die Technik und Realisierbarkeit sowie Marktfähigkeit.

„Uns erreichte ein unglaublich breites Spektrum qualitativ hochwertiger Entwürfe. Die drei ersten Plätze konnten uns letztlich in allen Auswertungskriterien überzeugen“, sagt Schmitz. Das Urteil der Jury: „Die drei Gewinnerinnen haben es geschafft, in drei völlig unterschiedlichen Vorgehensweisen Textilien originell in den Healthcare-Bereich einzubinden, um somit zur Gesundung des Menschen beizutragen.“            

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