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DiSG-Verhaltenssystem Mit gestärktem Teamgeist herausfordernde Zeiten meistern!

Warum Teamarbeit und -entwicklung in Krankenhäusern gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie so wichtig sind.

Themenseite: Corona-Pandemie

Innerhalb kürzester Zeit haben die Gesundheitseinrichtungen auf die neue Herausforderung, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, reagiert. Sämtliche Strukturen und Arbeitsprozesse im Krankenhaus sind auf den Kopf gestellt. Die Einrichtungen haben sich mit komplett neuen Organisationskonzepten beschäftigen müssen. In dieser Phase haben alle Berufsgruppen der Krankenhäuser Unglaubliches geleistet. Welche Auswirkungen hat diese extreme Umstellung auf Führung und Teamarbeit?

„Jetzt erst recht!“ - Die Krise als Chance

Veränderungen können dazu führen, dass Menschen und Organisationen enger zusammenrücken und aus der Krise neue Kraft schöpfen. Dabei kommt es vor, dass Verunsicherung und Ängste entstehen. Ob die Krise in Ihrem Unternehmen nun das Team positiv oder negativ beeinflusst, hängt von dem Faktor der Resilienz, der psychischen Widerstandsfähigkeit, ab. Wenn die Resilienz stark genug ist, trägt sie maßgeblich dazu bei, dass das Team auch in herausfordernden Zeiten effizient handeln kann. Das funktioniert aber nur dann, wenn sich das Leadership an die Herausforderungen anpasst. Für Arbeitgeber ist es daher empfehlenswert, Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Stärkung von Resilienz zu unterstützen.

Doch wer hat ausgerechnet für Team- und Führungskräfteentwicklung in dieser Situation Zeit? Da benötigt man schon ein Instrument, was einprägsam, leicht verständlich und sofort umsetzbar ist.

Das DiSG-Verhaltenssystem

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Ihnen die Zusammenarbeit mit manchen Menschen leichter fällt als mit anderen? Vielleicht geht es Ihnen so, dass Sie besser mit Kollegen auskommen, die Wert auf zuverlässige und konkrete Ergebnisse legen. Oder Sie arbeiten lieber mit denen zusammen, die tatkräftig und unerschrocken zu Werke gehen.

Die Verhaltensforschung hat herausgefunden, dass die leistungsfähigsten Menschen jene sind, die sich selbst erkennen, sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen, sodass sie Strategien entwickeln können, um den Anforderungen des Arbeitsumfeldes gerecht zu werden.

Das DiSG-Verhaltenssystem gibt Aufschluss über diese unterschiedlichen Verhaltensweisen von Menschen am Arbeitsplatz. Es ist ein effektives und schnell zu implementierendes Modell zur Team- und Führungskräfteentwicklung. Durch das Modell wird die Wahrnehmung füreinander geschärft. Es entsteht eine klare Kommunikation und letztendlich ein schlagkräftiges Team.

Führungskräfte können mit dem erarbeiteten Wissen ihre Führung weiterentwickeln. Dabei wird der Ansatz vertreten, dass das Führungsverhalten durch eine Vielzahl von Faktoren bestimmt wird, etwa dem Charakter, den kognitiven Fähigkeiten und der Reife.

Und so funktioniert DiSG

Die Grundannahme des Modells ist, dass sich eine heterogene Gruppe am Arbeitsplatz durch die vier Verhaltenskategorien „DIREKT“, „INITIATIV“, „STETIG“ und „GEWISSENHAFT“ beschreiben lässt. Für die Effektivität der Zusammenarbeit ist jeder Arbeitsstil für das Team wichtig. Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch trägt alle Stile in sich, lediglich die verwendete Energie auf bestimmte Prioritäten zeigt die Verhaltenskategorie. Dabei ist kein Stil besser als der andere. Durch diesen ethischen Grundsatz wird jedem einzelnen Mitarbeiter maximale Wertschätzung entgegengebracht.

In Eins-zu-Eins-Workshops mit dem DiSG-Trainer erarbeiten die Teilnehmer ihre Verhaltensstile, die anhand von beruflichen Alltagsbeispielen verständlich gemacht werden und zuvor mittels eines Onlinefragebogens ausgewertet wurden.

Durch die Erarbeitung des persönlichen Stils in den vier Grundkategorien reflektieren Mitarbeiter ihre Verhaltensweisen und die der Kollegen. Im Gegensatz zu den Workshops mit den einzelnen Teammitgliedern, wo Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen erläutert werden, geht es im Führungskräfteworkshop darum, wie Verhaltenstendenzen die Effektivität als Führungskraft beeinflussen.

In einem abschließenden Teamworkshop beschäftigen sich die Teilnehmer mit ihrem eigenen Verhaltensstil und lernen die Stile der Teammitglieder kennen und verstehen.

Die DiSG-Stile im Überblick – entdecken Sie sich selbst!

Menschen mit dem direkten Stil sind das Erreichen von Zielen und Ergebnissen besonders wichtig. Sie bringen als prägnante Merkmale Risikobewusstsein und Lösungsorientierung mit und handeln energisch, sind wettbewerbsorientiert und mögen klare Antworten. Die Grenzen der D-Typen können in einer guten Teamarbeit liegen: sie sind schon mal ungeduldig und nicht besonders gut im Erklären von Entscheidungsgrundlagen.

Menschen mit dem initiativen Stil weisen folgende Merkmale auf: Ihnen sind soziale Stärke und Anerkennung im Umgang mit dem Team wichtig. Sie arbeiten gerne in Gruppen oder leiten diese an. Sie brauchen Freiheit von Kontrolle und Details damit sie gute Ergebnisse liefern können. Es sind meist optimistische Menschen, die leicht Vertrauen fassen können. Sie sind voller Ideenreichtum und mit Enthusiasmus bei der Sache. Menschen mit dem I-Stil können auch emotional oder gar impulsiv sein, zuweilen sind sie unorganisiert und haben Schwierigkeiten mit dem Zeitmanagement.

Menschen mit dem stetigen Stil benötigen einen festen Rahmen zur maximal guten Teamzusammenarbeit. Sie mögen es, in einem vertrauten Umfeld mit gewohnten Methoden zu arbeiten. Gleichzeitig zeichnet diese Menschen Loyalität aus. Die S-Typen können besonders gut sein im Nutzen von Kooperationen, sie sind akzeptierend und geduldig. Gerade weil sie gerne den Status quo erhalten, sind sie nicht besonders innovativ. Durch Veränderungen oder unvorhersehbare Ereignisse fühlen sich die S-Typen gestresst.

Die primäre Motivation von Menschen mit dem gewissenhaften Stil ist Qualität und Präzision. Sie mögen es, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem die Risiken begrenzt sind und sie sich an Standards orientieren können. Mitarbeiter mit dem G-Stil denken oft analytisch und faktenorientiert. Sie sind wissensdurstig und zuverlässig sowie diplomatisch im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten. G-Typen neigen dazu, überkritisch zu sich und anderen zu sein und sie können unentschlossen wirken.

Und das kann DiSG

Durch das Kennenlernen der eigenen Verhaltenstendenzen werden mit den Mitarbeitern gemeinsam Strategien entwickelt, um besser miteinander zu arbeiten oder zu führen. Diese Ergebnisse aus den Workshops sind sofort spürbar. Das Verständnis füreinander ist geschärft und das Wir-Gefühl ist gesteigert. Es ist eine nachhaltig verbesserte Kommunikation mit effizienten Teamergebnissen sowie einem stringenteren Führungsverhalten entstanden.

Weil das DiSG-Verhaltenssystem mit Einzelworkshops, einem gut vorbereiteten Teamworkshop sowie mit präzisen Auswertungen arbeitet, eignet sich das Modell in der Durchführung auch für Videokonferenzen und Webinare.

Haben Sie Fragen zu dem DiSG-Verhaltenssystem?
Daniela Baum, M. A. Soziologie, ist zertifizierte Trainerin für dieses System und hat mit ihrem Team schon zahlreiche Workshops geleitet. Infos finden Sie hier Kontakt: baum@baum-beratung.de

 

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